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2. Die Dreigliederung von einer organischen Siebengliederung aus betrachtet - Lösungsansätze für die Probleme in und ausserhalb der anthroposophischen Bewegung 3. Von der Mutter zum Tröster – und weiter ? Mysterien des Heiligen Geistes 4. Die Quintessenz als bewusste Wärmelenkung - Elementarwesen, Technik und Zukunft 5. Unbewältigtes Karma in der anthroposophischen Bewegung - Klingsor und der umformende Weg durch das Böse
Von einer unpersönlichen zu einer moralischen Technik Von Nicolaas de Jong In der heutigen Gesellschaft wird die Technik als nützlich, manchmal als ein notwendiges Übel betrachtet. Wir kaufen sie uns oder nicht, und benutzen sie wo wir möchten. Mit den Nebenerscheinungen nehmen wir es vorlieb weil es kaum Alternative zu geben scheint. In diesem Artikel schildert Nicolaas de Jong wie wir eine andere Sicht auf die Technik bekommen können die mit unserer persönlichen Entwicklung zusammenhängt. Dazu gibt er dem Leser einige Vorbilder der verschiedenen Vorbereitern dieses Weges zur neuen Technik.
Ein ungewöhnlicher Gegensatz Die heutige Technik ist etwa auf dem folgenden Prinzip basiert: ein kluger Mensch beobachtet die Natur, erkennt darin ein bestimmtes Wirkungsprinzip, abstrahiert dieses Prinzip und benutzt es als Grundlage für ein speziell dazu entworfenes Werkzeug oder eine Maschine. Ein ziemlich rezentes Beispiel ist das Flugzeug. Aus Beobachtung der Fähigkeit eines Vogels zu schweben und sein Anstieg bei zunehmender Wind oder Thermik wurde das gängige Flugzeug entwickelt. Manche der ersten Flugzeugmodelle hatten flatternde Flügel als Nachahmung des rhytmischen Flügelschlags eines ansteigenden Vogels. Diese Modelle sind alle verunglückt, wenn sie überhaupt vom Boden hochgekommen sind.
Gerade die Modelle mit festen Flügeln aber genügend Antreibungsvermögen um den schnellen Wind nachzuahmen zeigten sich im Laufe der Zeit als praktisch benutzbar. Hier sind zwei Prinzipien des Vogels Flugfähigkeit, nämlich der Wind und das Schweben, zur Grundlage des heutigen menschlichen Fliegens geworden. Dies hat andere Fähigkeiten gekostet, zum Beispiel die Fähigkeit an einer bestimmten Stelle zu landen, sowie die meisten Vogelarten mit ihrem rhytmischen Flügelschlag auf einen Ast landen können. Deshalb ist eine Anstieg- und Landebahn unentbehrlich.
Diese Flugtechnik, mit seinem im Laufe der Zeit verbesserten Lenkmechanismus, kan von jedem benutzt werden, egal ob er die Prinzipien kennt oder nicht. Und dies ist kennzeichnend für den grössten Teil unserer Technik im Allgemeinen: Es wird ein Stück Kraft aufgrund einer Einsicht benutzt, es stammt also aus den Willen und ein Nachdenken über Beobachtungen. Die benutzung aber in einem Technischen Gegenstand ist unpersönlich, kann von seinem Erfinder und Hersteller getrennt werden und im Prinzip von jedem bedient und benutzt werden. So ist eine Situation entstanden in der Technische Kenntnisse verfügbar sind die für alle möglichen Verwendungen eingesetzt werden können, wobei undeutlich ist wer oder was bestimmt mit welchem Ziel und in welcher Weise dies gemacht wird. Damit begegnen wir auch das heiße Eisen das sich immer deutlicher in unserer Kultur unterscheiden lässt; die technischen Kenntnisse können sowohl für gute als auch für eher bedenklichen Sachen eingesetzt werden. Außerdem ergibt sich da die Schwierigkeit, dass gut und bedenklich immer relative Begriffe sind die man in ihren Auswirkungen nicht einfach erkennen kann. Die Folgen der Gentechnologie auf Menschen reichen bestimmt weiter als viele Menschen urteilen können. Denken Sie auch mal an die zivile Luftfahrt und die modernen Kriegstechniken mit Awacs und ferngelenkten Bomben aus Flugzeugen; die Erreichbarkeit fast jedes irdischen Ziels und der Angriff auf die Ozonschicht. Die moderne Technik ergibt eine Erweiterung menschlicher Fähigkeiten, unserer Willensäußerungen also, aber dieser Technik fehlt die Fähigkeit der moralischen Prüfung. Und diese moralische Prüfung sitzt dem Menschen im Herzen, dort wo der menschliche Geist und die Seele angreifen und die Gefühle in Bezug auf Täten oder sich ergebende Erlebnisse entfunken können. Gerade diese Gefühle und Urteile sind das was den Menschen individuelle Erlebnisse ermöglicht; sie machen aus ihm und seinen Täten etwas Persönliches. Deshalb ist es fast unmöglich eine allgemeine Verhaltenskode für die moderne Technik zu entwickeln, wie sehr auch die Werbungsersteller versuchen auf die Wünsche und Preferenzen ihrer potentiellen Kunden einzugehen, und die politischen Führer an einer gemeinschaftlichen Ethik appellieren wollen. Die heutige Technik vermisst in sich die Gefühlsgebundenen moralischen Erwägungen. Sie ist einfach da, und bietet dem Menschen spezifische Fähigkeiten, der damit innerhalb der technischen Einschränkungen, sowie zum Beispiel die der Brennstoffvorräte, für jeden zugänglich ist. Hinzu kommt damit ein wirtschaftlicher Aspekt, und auch dieser zeigt auf den Aspekt des Willens in der menschlichen Existenz; durch Produktivität, meistens erledigte Arbeit, ist es möglich die Erde und die Umwelt in solchem Maße zu bearbeiten, dass ein Überschuss in der Produktion entsteht womit man sich ein Stück Technik, dass eine Willensverlängerung ist, leisten kann.
Die spezifische Fähigkeit die ein Stück entwickelter Technik präsentiert, zeigt noch auf etwas anderes, nämlich auf dasjenige was die Menschen im Allgemeinen noch nicht können, aber in einer weiten Zukunft entwickeln werden können. So kann jeder Mensch in seinen Träumen und Gedanken an einem anderen Ort auf der Erde sein als er in dem Moment in wirklichkeit ist, aber er muss sich ohne technischen Hilfsmitteln wie ein Schiff, Flugzeug oder Auto sehr anstrengen um diesen Ort zu erreichen. Die Zeit wird von einer solchen Technik verkürzt, der gewünschte Ort näher herangebracht. Die visuale Technik von zum Beispiel Fernsehen, Video oder Computersimulationen zeigen auf das künftige Vermögen des Menschen um in Bildern zu denken und wahrzunehmen, also auf das hellsehende Vermögen. Was man hellsehend wahrnimmt, spielt sich aber nicht in der fysischen Wirklichkeit ab, und auch das Bewusstsein und Denken in Bildern selbst haben nur eine sehr kleine fysische Basis (das auskristallisierende Gehirnsand in der Hypophyse), im Gegensatz zu der heutigen visualen Technik, die in den modernen Geräten eine elektrische Spannung als Brunnen benötigt. Das Telefon ist der Vorbote in dem Fysischen Aspekt der hellhörenden, inspirativen, ‘telepathischen’ Gaben die einmal zu entwickeln sind. Die heutige Technik neigt also dazu die künftigen Entwicklungen des Menschen vorzuverlegen. Die ausgedachten Wirkungsprinzipien die als Willensvermögen verwendet werden, sind aus der Natur abstrahiert, und darin haben persönliche Gefühle und damit verbundene moralische Urteile keinen Platz. Wie läuft dann die rechtmäßige Entwicklung des Menschen? Meiner Meinung nach kann man diese in folgender Weise annähernd definieren. Jeder Mensch kommt auf Erden mit spezifischen Charaktereigenschaften, Bestimmtheiten in Konstitution und Temperament die ihm entweder helfen oder ihn hindern können, bestimmte Talente und Unfähigkeiten, eine spezifische individuelle Weise des Denkens und Handelns, spezifische Vorzüge oder Missbilligungen, und mit diesen Bestimmtheiten kann er oder sie im Laufe des Lebens entdecken, was er oder sie spezifisch entwickeln möchte, und was er liegen lässt weil es nicht sosehr sein Interesse hat. Im Prinzip kann jeder für sich einen Plan im eigenen Leben entdecken den er ausführen kann um sich damit oder mit Hilfe davon entwickeln zu können. Kurzum, von den individuellen Bestimmtheiten und Vorzügen arbeitet man an einem spezifischen Teil der irdischen Wirklichkeit, mit dem man sich auseinandersetzt, dass man aufgrund seiner Ideale zu gestalten oder verändern versucht, wobei man sich neue Einsichte, Haltungen und Fähigkeiten erwirbt. Dies tut jeder für sich auf individueller Weise. Jeder spürt die Zufriedenheit wenn man nach einem Kampf etwas auf eigener Kraft erreicht hat; es gibt dann ein Etwas in der Seele das sich erfüllt fühlt, und man weiß dass man sich etwas Neues erworben hat. Das Gefühl sagt dass das Denken (der Einsicht) und der Willen (die Kunde) erweitert sind. Hat man aus eigener Kraft durch Beschäftigung und Versuchen Einsicht in ein Problem erworben, dann ist das etwas anderes als wenn man die Lösung fix und fertig von außen angeliefert bekommt, zum Beispiel durch ein Teil schon entwickelter Technik, sowie ein von anderen erdachtes Computerprogramm. Und während dieser Beschäftigung hat man oft moralische Urteile machen und Wahle treffen können auf Grund dessen was das Gewissen und das damit verbundene Gefühl für Wahrheit einem eingeflüstert haben. Man hat auf diese Weise selbst ein Stück technischer Fähigkeit entwickelt – und dies gilt für jeden Aspekt des Lebens. Dies macht man auf Grund der eigenen moralischen Urteilen und innerhalb der gegebenen Situation. Man entwickelt sozusagen sein eigenes Stück moralischer Technik, das man beherrscht. Wichtig ist dass das Vermögen zur Gewissensprüfung hier eine Bedingung für das Erreichen einer Entwicklung des inneren Vermögens ist. Dies bedeutet nicht, dass die Benutzung der heutigen Technischen Erfindungen grundsätzlich falsch ist; man muss sich aber beim Gebrauch dessen gut realisieren, dass man einfach ein Stück eigenes Entwicklungsvermögen liegen lässt. Schauen wir in die Zukunft. Rudolf Steiner meint dass der Mensch einmal eine Technik entwickeln wird wobei er bestimmte Töne aus seinem Körper erzeugen wird, und zwar die Konstellation von Formkraften die spezifisch unseren fysischen Körper wachsen lässt. Diese Töne können von Gegenständen und Maschinen aufgenommen werden, die daraufhin das gewünschte Verfahren in der fysischen Welt ergeben werden. Durch Klänge und das sympathische Mitbewegen der Gegenstände werden die Menschen Wirkungen in den gewünschten Richtungen erzeugen können durch die dazu entwickelten Gegenstände und Maschinen, die mitresonieren werden. Die Lebenskräfte befinden sich auch in der uns umringenden Natur, und halten dort die Phänomene instand. Wer dies einsieht und erfährt, wird es nicht als merkwürdig betrachten dass ein Mensch aus ähnlichen Kräften in seinem Lebenskörper etwas in der physischen Welt auslösen werden kann. Dasselbe passiert schon einigermaßen wenn wir durch unsere Gemütsverfassung die Atmosphäre in einem Zimmer ändern können; ein fröhlicher Witz am richtigen Moment kann eine explosive Situation auflösen, eine gemeine Bemerkung kann Fröhlichkeit in Verzweiflung ändern, und eben eine wortlose schlechte Laune einer der Anwesenden kann die Sphäre ganz schön beeinflüssen. Das sind alle seelenmäßige Wirkungen die von jemandem ausgehen können und die Lebenskräfte beeinflüssen können. Wer kennt nicht die befreiende Entladung wenn jemand in einer gespannten Atmosphäre ein Glas kaputfallen lässt? Manchmal kann das Glas springen wie vonselbst, als Folge dieser Spannung. Die Stimmung entsteht aus der Seele, wo die Gefühle wohnen; die Auswirkung im Zimmer findet in der Lebenswelt statt und hängt mit dem Willen zusammen, denn sie kann physische Phänomene erzeugen, welche wir mittels unserer Sinnesorgane wahrnehmen können. Ein Schritt weiter geht es wenn jemand einen Gedanken, eine Idee oder Einsicht in jeglichem Maße komprimiert hat dass er sie Anderen übertragen kann: dann kann dies bei anderen Menschen Gefühlen in der Seele und Wirkungen in und aus dem Lebenskörper aufwecken, die einem dazu anstiften können für oder gegen diese Idee zu sprechen oder zu handeln. Die Einsicht hat man in dem Denken, die Idee kann anfeuern oder erkälten; hat also selbst mit Wärme zu tun - Begeisterung kann Wärme und Bewegung verursachen. Der menschliche Geist bedient sich dieser Wärme.
Nun kann man durch selbstbeobachtung bei der Ausführung eines Gedanken oder Willensentschlusses (das in dem Denken stattfindet, und durch das Gewissen geprüft werden kann) zu den folgenden Befindungen kommen. Der Willensentschluss zur Ausführung druckt sich als Wärme-Impuls ab in die Seele, und dieser fängt an in verschiedenen Tönen heraufzuschallen, die in ihren Intervallswirkung das Maß an Sympathie oder eben Antipathie als Gefühlsempfindungen widerspiegeln (bei purer Antipathie, das ist Dissonanz, kommt man nicht zu einer Tat). Die Wärme erlöscht, und steht auf in dem (musikalischen) Impuls der die einzelne Töne und ihre Rithmischen Erscheinungen generiert – das was in der Musik das musikalische Motiv genannt wird. Diese Tonreihen drücken sich anschließlich in den Lebenskörper ab und bitten es auf dieser Weise mitzubewegen. Bei einem genügenden Maß an sympathischen Gefühlen, so dass das Mitbewegen möglich ist, tut der Körper dies, und drückt sich seinerseits auf den Muskeln in dem physischen Körper ab. Darauf wird die Idee oder der Entschluss in die Tat umgesetzt. Dies passiert bei jeder unserer Handlungen, dabei verläuft dieser Prozess meist unbewusst. Wenn man diesen Prozess weiterhin beachtet, da kann man sich auch vorstellen dass man sich in solchem Maße mit Gegenständen und Phänomene in seiner Umgebung verbinden kann, dass man ihre Wirkungen lernen und verstehen kann. Man kann auf dieser Weise lernen ihre Wirkungen zu ‘hören’ (damit ist hier das ‘heiter hören’ der inspirativen Klangströmen gemeint das entsteht wenn man lernt sich intensiv in die daran zugrundeliegenden Prozesse einzuleben). Darauf kann man lernen diese Prozessen innerlich mitzumachen in der Seele, was dann die Töne erzeugt. Um die Wirkung in der umliegenden Welt zu verstärken, kann man Gegenstände erstellen die gegliedert oder nicht gegliedert sind, die die innerliche Gebärde schon in sich haben, so dass diese den Klangstrom worin sie mitbewegen (resonieren) können verstärken und sie in der physischen Welt aktiv werden können. So entsteht also ein Stück Technik in und aus der Lebenswelt, als Ansatz des eigenen Willens, und das Werkzeug dazu im eigenen physischen Körper. Weil die Gebärde aber ganz durch die Seele durchfühlt und durchwoben ist, dort wo das Gewissen wohnt, hat man die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten davon erkennen, und auch die Folgen davon in der Umgebung übersehen können. Man hat dieses Stück Technik durchdacht und invividualisiert. Man kann es auch auf Anderen übertragen, aber nur durch ihnen die einlebenden Techniken beizubringen. Eine jegliche moralische Lebenstechnik ist damit nur durch Menschen anwendbar die die innerlichen Fähigkeiten dazu schon entwickelt haben, und ist damit eher persönlich als allgemein menschlich. Man kann natürlich behaupten das dies Träumereien sind. Es gibt aber aus der Antike, und auch aus diesem Jahrhundert, noch Beschreibungen von Wirkungen in und aus Klängen auf die physische Welt. Denken Sie zum Beispiel daran wie einst die Mauern von Jericho fielen durch das Gesang der Juden, sowie es in der Bibel beschrieben wird. In diesem Jahrhundert hat der Flugzeugkonstrukteur H. Kjellson über den Bau eines buddhistischen Klosters in den Tibetanischen Bergen berichtet, wobei Klängen, von Mönchen erzeugt, die Steine, manche mehr als 1000 Kilogramm schwer, über eine Distanz von 500 Meter aufwärts bewegen konnten. Unglaublich aber wahr – er konnte es kaum verstehen. (1) Anscheinend kannten die Menschen damals Techniken von denen wir heutzutage kaum mehr etwas wissen. Gurdjieff, ein Armenier der am Anfang dieses Jahrhunderts nach langem Suchen in einer verborgenen Klostergemeinschaft in der Gobi-Wüste landete, erzählte dass er gelernt hatte mit Hilfe von Klängen einen Jak zu töten nur durch dessen Wesenseigenen Klang hervorzustoßen. Auch von den egyptischen Pyramiden wird geglaubt dass die mit Hilfe von Klängen gebaut worden sind.
Nun kennen wir in unserer Technik auch Prinzipien von Klängen und Gebärden, zum Beispiel im Datentransport über Telefonkabel wobei Tonpulse benutzt werden, und Techniken wie die Steuerknüppel in Flugzeugen. Diese Impulse und Gebärde werden aber meistens durch Elektrizität übertragen, und nach unpersönlichen Kräften in zum Beispiel die Flugzeugmotoren übergebracht, die im Prinzip von jedem Menschen bedient werden können (obwohl nicht jeder das gleich gut macht). Elektrizität ist in die Materie gefallenes Licht, und darin ist es mechanisch und damit unpersönlich geworden. Es entzieht sich unserer direkten Sinneswahrnehmungen. Pioniere in Lebenstechniken Es gibt vor allem vier Personen die sich im vorigen und in diesem Jahrhundert intensiv mit neuen Techniken beschäftigt haben, welche direkt und von der Lebenswelt aus wirksam waren – auch wenn sie sich nicht alle deutlich davon bewusst waren. Nikola Tesla Nikola Tesla (1856 – 1943), geborener Servier, hatte in den Vereinigten Staaten großen Erfolg als elektrotechnischer Ingenieur. (2) Er hat unter anderem den Wechselstromdynamo und dito Motor erfunden; er hat die heutige Kultur in starkem Maße beeinflusst. Er hatte das Vermögen die Wirkungen der Phänomene hellsehend, in Bildern wahrzunehmen und übersetzte dies in meist elektrotechnische Anwendungen. Schon bevor Einstein den Zusammenhang zwischen Energie, Masse und Lichtgeschwindigkeit in seinem besonderen Relativitätstheorie formulierte (die bekannte Formel E = mc²), schaffte Tesla es mit elektromagnetischen Schwingungsfrekwenzen zu arbeiten die viel höher waren als die Lichtgeschwindigkeit und damit Maschinen und Wirkungen zu entwerfen die weit über die gänglichen Theorieformungen und naturwissenschaftliche Beobachtungen hervorragten.
Etwas Besonderes ist eine selbständig bewegende Maschine von der Tesla behauptete sie bewege auf die Kräfte zweier Planeten (Lebenskräfte also), und von der er vorhersagte sie würde bei einem bestimmten Stand dieser Planeten aufhören. Was auch tatsächlich passierte. Schade ist dass er alles in elektrischen oder elektromagnetischen Wirkungen übersetzte, was ja ein Stück gefallener Unternatur ist, ein Mitbewegen mit der Lebenswelt, aber von unten an. Kennzeichnend für seine Arbeit und auch für seinen Moralismus ist folgendes Beispiel. In 1903 schaffte er es um in seimem Labor in Long Island in der Nähe von New York die großen elektrischen Ladungen aus der Stratosphäre an die Erdoberfläche zu ziehen – ein wirklich großes und ungekanntes Potential, dass direkt die Energieversorgung für ein Land wie die Vereinigten Staaten liefern könnte.
Es entstanden spektakuläre Farbeffekte in der Atmosphäre als Folge dieser großen Entladungen, die bis in der Stadt New York wahrgenommen wurden. Er wollte auf verschiedenen Stellen auf Erden ähnliche Stationen bauen, wodurch die Erde in ein geometrisch oszillierendes elektromagnetisches System gebracht werden könnte. Kurz danach sah er aber seine geliebte weiße Taube sterben, die er als ein Bild für den Geist erfuhr. Er nahm diese Warnung ernst, schloss sein Labor und kam in den restlichen 40 Jahren seines Lebens niemals mehr dorthin zurück. Wilhelm Reich Wilhelm Reich (1897 – 1957) war ein Österreichischer Biologe der sich eine Weile der Schule von Freud anschloss, aber sich später davon distantierte. (3) Der Grund dafür war seine Forschung nach Lebensprozessen in Bezug auf Sexualität und ihr Verhältnis zur menschlichen Psyche. Er entdeckte dass man in den Energieaufbau lebender Organismen vier Phasen unterscheiden kann: 1. einen Erwartungsaufbau (in der Seele), 2. eine Spannungszunahme (im Leben), 3. eine mehr oder wenig kräftige Entladung (in der Seele erlebt) und 4. eine Zeit der Entspannung und Harmonie (im Leben). Diese vier Phasen wechseln sich ab. Sie bestehen für alle organismen, von den Einzelligen (mit klopfenden Flüssigkeitsblasen, Vakuolen) bis zu den Menschen, die in ihrem Orgasmus die meist direkte Entladung kennt. Eigentlich liegen diese vier Phasen jeder natürlichen Schwingung zugrunde. Bei verschiedenen Typen von Patienten entdeckte Reich dass die vier Phasen nicht aufeinanderfolgten. Die Orgonomie die er daraus entwickelte besorgte ihm Kritik von Freud und die Seinen, die inzwischen eine andere Sicht auf Sexualität und Psychopathologie hatten.
Interessant ist der Fakt das Reich, auch in den Vereinigten Staaten, später eine Maschine entwickelte die die aus den Rocky Mountains kommenden Wolken mit einer stark negatieven Ladung und Ausstrahlung auf die Menschen und die Natur, die eine Region tagelang verlammen konnten, entkraften konnte indem er die daran fehlenden Phasen hinzufügte. Er konnte also diese Wolken beeinflüssen. Weiter entwarf er vor allem Maschinen die kosmische Strahlen auffingen, aber diese wurden vor allem für therapeutische Ziele entwickelt. Mit seiner Vierphasentheorie hat er in großem Maße an der Forschung nach dem Verhältnis zwischen dem Seelenmäßigen und der Lebenswelt beigetragen. Viktor Schauberger Viktor Schauberger (1885 – 1958), auch Österreicher, war eine Zeit lang Förster in den damaligen Urwälder der Alpen. (4) Er konnte sehr genau Lebensprozesse beobachten. Danach lernte er den Beruf des technischen Ingenieurs, benutzte in seiner Arbeit aber auch seine Erfahrungen mit den Wirkungen der Natur. Und teilweise deswegen lag er mehrmahls mit seinen Fachgenossen im Clinch, die vor allem von lediglich geraden Linien und mathematischen Formeln ausgehen wollten. Das Leben benimmt sich anders. Bei einer dieser Auseinandersetzungen, unter Druck gesetzt weil er nicht ernst genommen wurde, beschrieb er die optimalen Lebenswirkungen von Wasser wenn es in einer Spirale bewegt, nämlich wie eine urinierende Bärin die rennt. Später wurde er von den Nazis gezwungen diese Spiraltechnik auf ‘fliegende Untertassen’ (Ufos) zu verwenden. Das ging ziemlich gut, denn die Modellen flogen einige Male durch das Dach des Fabriksgebäudes wo die Experimente stattfanden (möglicherweise boykottierte er die Nazis indem er vortäuschte dass er die Maschinen nicht lenken konnte). Glücklicherweise sind sie nicht im Zweiten Weltkrieg verwendet worden.
Ein anderer wichtiger Fund von ihm war die Wahrnehmung dass die Lebenskraft des Wassers zwischen 0 und 4 ºC am besten ist. Forellen und Lachse benutzen dies wenn sie in einer schnellen Strömung stillstehen oder einen Wasserfall hinauf springen. Dies untersuchte er indem er stromaufwärts eine Menge warmes Wasser in einen Bach gießen ließ, und den Effekt auf die in der Strömung fast bewegungslos stehenden Lachsen zu beobachten. Wenn das warme Wasser einen Lachs erreicht, wird diese mit herungergeführt und muss sich sehr bemühen seine alte Stelle wieder zu erreichen. Anscheinend wird hier also der Lebensstrom von der Wärme unterbrochen. Er schaffte es Aquädukte zu konstruieren die aus den Bergtälern herunter mäanderten, wobei man nur eine dünne Schicht aus kaltem Wasser benötigte um dicke Baumstämme transportieren zu können. Ein Folge dieser Erfindung war der Raubbau auf die Europäischen Wäldern, was ihn sehr verbitterte. Am Ende seines Lebens haben die Amerikaner ihn mehr oder weniger dazu gezwungen seine Einsichte als Patente zu offenbaren und verkaufen. Kurz danach starb er, ziemlich verbittert und verzweifelt über solchen Machtmißbrauch. Genau wie bei den anderen drei hatte auch er einen starken moralischen Einfluss auf andere Menschen. Meiner Meinung nach hat er sich in dem Sinne geirrt, dass er zwar von der Lebenswelt aus der die Naturkräfte stammten ausging, aber nicht in Bezug nahm dass es sich dabei handelt um Wesen die diese Kräfte erzeugen, instandhalten und lenken (Steiner nennt diese Elementarwesen). Einmal beschreibt er nämlich dass er sich in einem Waldsee baden wollte. Auf einmal fing das Wasser an sehr heftig zu bewegen, wirbelte, trat über die Ufer und nahm unter anderem Baustämme auf dem Ufer in sich auf. Schauberger erschrak und flüchtete. Später nannte er dies das selbstreinigende Vermögen des Sees, als wäre dies etwas mechanisches das sich von Zeit zu Zeit ergab. Sehr wahrscheinlich war es aber das Elementwesen des Sees, die Nymphalis, die verärgert war weil er sie nicht als selbständiges Wesen betrachten und anerkennen wollte. Dass die Amerikaner mit seinen Einsichten in die Lebenswelt nichts offenbares getan haben ist natürlich sehr bedenklich. John W. Keely Der letzte Pionier den ich hier nennen möchte ist John W. Keely (1827 – 1898). (5) Er war ursprünglich ein Musiker, verließ aber diesen Beruf und fing an nach den Wirkungen von Klang auf die Lebenswelt zu forschen. Er erfand auch nach vielen misslungenen Versuchen einen Motor der durch Klang in Gang gesetzt wurde und in Bewegung blieb. Aber nur wenn er in der nähe war; die Maschine funktionierte auf seinen eigenen Lebenskräften.
Nun stehen die Modelle still in einem Museum als Kuriositäten. Und diese Maschine ist ein nettes Vorbild von all dem was Steiner über zukünftige Technik gesagt hat, die auf Grund von Tönen aus dem Menschlichen Körper funktioniert. Keely basierte seine Arbeit vor allem auf einer natürlichen Reihe von Übertönen die bei jeder Schwingung mitklingt. Vor allem die 1., 3. und 6. Oktave der Übertönen hatten sein Interesse. Möglicherweise offenbarte sich darin eine alte chinesische Weisheit, als Einsichten aus einem vorigen Leben mitgebracht. Die Chinesen arbeiteten mit dem ‘chi’. Die Lebenskraft strömt aus der sechsblättrige Lotusblume die gerade unter dem Nabel liegt. In seiner theorieformung im Bezug auf Schwingung benutzte Keely vier oder fünf Bereiche der Übertöne, bei 1 Schwingung pro Sekunde anfangend (= 1 Herz, abkürzung Hz). Ihre Wirkung ist im Allgemeinen: 1. – 21. Oktave Schall Von seinen Klangprinzipien aus erreichte er sonderbare Willensverbesserungen. Ein Beispiel davon ist eine Maschine die Granit und Quartz zersplittern, desintegrieren konnte; sie wurde im Goldminenbau verwendet. Er konnte schwere Gewichte durch Klänge mit der Hand umstellen. Bei viel seiner Instrumente benutzte er einen sogenannten ‘Liberator’ der die Klänge durch Schwingungsmembrane von verschieden Längen aufoktavierte in das Schwingungsgebied wo er die Wirkung optimal vermutete, dabei jedes mal die Schwingungen im 3. und 6. Oktave optimal verstärkend. Und es gab einen Faden mit Namen ‘Trexnar’ an dem er 8 Jahre arbeitete, der aus einer speziellen Zusammensetzung aus Silber, Gold und Platin bestand, welche die Lebenskräfte laut Keely vom einen bis zum anderen Gerät transportierte. Aus unserer heutigen Sicht auf Naturwirkungen gesehen war dies die Arbeit eines Magiers. Seinen Motor (siehe Bild) startete er indem er in einem anderen Zimmer auf einer Trompete einen Ton blies, wonach die Sache zu bewegen anfing. Seine Maschinen zeigten sich aber unstabil im Gebrauch, und wie die anderen drei wurde er schließlich von Charlatanerie beschuldigt.
Sein Ausgangspunkt war das alles, von Gott bis zu dem kleinsten (materiellen) Teilchen, ein Klang war in einer bestimmten Schwingung und Oszillation, das ist eine Zusammenstellung von Schwingungen auf Grund der agglomerierten oder nicht agglomerierten Teilchen die sich in der Schwingung befinden. Und als solches war er wirklich ein Kind seiner Zeit; Atome und noch kleinere Teilchen, die noch nie direkt gesehen wurden (auch jetzt nicht, und sehr wahrscheinlich wird dies auch nie passieren), leben in Schwingung, Resonanz und Oszillation. Wenn man seine Gesetze liest (das sind eine Menge, fast alle 1888 postuliert), dann begegnet man viele Hypothesen, die alle mit dem Fakt ‘alles ist Klang’ im Zusammenhang stehen. Keine Diskussion, einfach ponieren und dann damit experimentieren. Seine Maschine hat er etwa 360 Mal neugebaut. Genügend Willenskraft also. Aber schließlich ist keine wirkende Maschine übriggeblieben die sich von ihm gelöst hat und allgemein menschlich verwendet werden kann. Außerdem hat er auch sehr oft mit Zeitgenossen im Clinch gelegen, die in seiner Arbeit Gewinn sahen, aber jedes mal wieder enttäuscht werden mussten – und er brauchte sie um sein Leben und seine Arbeit finanzieren zu können. Der Willen greift direkt in das Wirtschaftliche, wo noch immer Ahriman alle Fäden in der Hand hat. Genau wie in der heutigen Zeit Sonnenenergie oder Wasserstoffgas, aus Sonnenwärme gewonnen, keinen Wirtschaftlichen Wert vertreten und also so viel wie möglich aus dem zu monopolisierenden Machtssystem heraus gehalten werden. Genügend Gründe für Regierungen und Industrien um jegliche Entwicklungen entgegenzutreten (denken Sie an den Morden um die Patente auf Autos die auf Wasserstoffgas fahren).
Woran liegt es jetzt das neben den wirtschaftlichen Verwicklungen diese Maschinen nicht funktionieren? Meiner Meinung nach ist das weil Keely zwar von einem Klang hinter jedem Phänomen ausging aber nicht von Rhythmus (der von ihm postulierte Effekt ist kein Rhythmus, aber ein notwendiges passives Verhalten der Materie wenn sich mehrere Schwingungen aufeinander stapeln). In Rhythmus äußern sich erst wahrhaftige Lebensprozesse, zusammen mit Klang, wie oben schon erwähnt wurde. Die Lebenswelt, von den verschiedenen Forschern den ‘Äther’ genannt, besteht aus vier Arten von Formkraftenwirkungen, wovon Klang nur der Austausch von einem deren ist. Außerdem machte Keely wie so viele nach ihm den Fehler dass elektromagnetische Schwingung eine direkte Aufoktavierung von Klangschwingung ist. Klangschwingung findet aber vor allem in dem Klang- und Lichtäther statt, die hinter bezüglich Wasser und Luft stehen; Elektromagnetismus ist ein in die Materie gefallenes Kräftekomplex das höchstens eine Spiegelung von etwas in diesen Lebensbereichen ist, aber an sich nicht direkt die Ursache von etwas. Licht zum Beispiel ist etwas anderes als eine Zusammensetzung aus elektromagnetischen Wellen spezifischer Länge; Licht hat elektromagnetische Strahlung als Nebeneffekt, aber ist es nicht. Licht spielt sich im Lichtäther ab, das sich durch die Luft webt und dies instandhält. Dies werde ich in einem nächsten Bruisvat weiter ausarbeiten. Die Stradermaschine Dann gibt es noch die Stradermaschine die von Rudolf Steiner als ein Modell für eine Lebenskräftemaschine benutzt wurde die von einer der Hauptpersonen in seinen Mysteriedramen einmal entwickelt werden kann. Darüber sind einige Bücher erschienen die strotzen von Berechnungen als würde dies eine Möglichkeit bieten um tatsächlich diese Lebenskräftemaschine in gang zu setzen. Modelle die darauf basiert waren sind nie in Gang gekommen. Dies liegt meiner Meinung nach daran dass das inspirative und intuitive Bewusstsein das man benötigt um die Wirkungen von Lebenskäfte aus dem Kosmos erkennen und verwenden zu können, sich in dem sich Einfühlen in Prozessen, in dem Arbeiten und Machen, nicht in Nachdenken und Berechnen entwickeln können. Mathematische Analysen werden auf ein Endprodukt losgelassen. Wenn eine Lebenskräftemaschine je entwickelt werden wird, dann wird dies eher von dem sich Einfühlen und Versuchen aus passieren als von einer Berechnung (einem epimetheischen Ansatz) aus. Meiner Meinung nach hat Steiner mit seinem Modell nur Menschen die seine Vorstellung sehen würden zu Fragen erregen wollen, aufgrund deren er zusammen mit ihnen versuchen könnte um tatsächlich eine solche Maschine zu entwickeln. Das Bühnenmodell war also höchstwahrscheinlich nicht gemeint um je zu funktionieren.
Steiner wies weiter darauf hin dass ein Kreis von moralisch sehr verbundenen Menschen nötig wäre um eine solche Maschine tatsächlich in Gang zu setzen und zu verwalten. Erinnern Sie sich an dem obrigen Beispiel von Schaubergers Aquädukte, die das rasche Verschwinden der europäischen Wälder ermöglicht hat. Dies zeigt schon wie destruktiv eine solche Erfindung wirken könnte. Wichtiger ist dass jeder versuchen kann seine eigene Technik als innerlichen Ansatz seines Entwicklungswesens zu entwickeln; das Thema wird dann die Entwicklung, nicht was damit in der Umwelt erreicht werden kann ohne dass man sich damit verbinden und verändern möchte. Einige Möglichkeiten dazu werden in einem nächsten Bruistvat auseinandergesetzt werden. Anmerkungen: 1. über den Bericht von
Henry Kjellson, siehe ‘In de ban van het heelal: kosmische invloeden
op de mens’, von G.L. Playfair und S. Hill, Meulenhof Netherlands
1979 (S. 140-143)
Dieses Artikel erschien in Bruisvat 1, Herbst 1999 und später in Lazarus. Wir danken Yvonne Tiggelman vom "Wissenschaftsladen" der Universität von Utrecht für die Übersetzung. Zurück nach oben
Lösungsansätze für die Probleme in und ausserhalb der anthroposophischen Bewegung Von Nicolaas de Jong Aus der Anthroposophie
heraus sind Gedanken für eine Neugestaltung der Gesellschaft entwickelt
worden, auf Grund der Einsicht, dass die Gesellschaft ein sozialer Organismus
ist, in der ganz klar drei Glieder mit ihren eigenen Merkmalen zu erkennen
sind. Die Anthroposophen selbst haben nur wenig davon umgesetzt. Auch
ihre eigene Organisation zeichnet sich nicht unbedingt durch eine erneuerte
Arbeitsweise aus. Innerhalb des anthroposophischen Feldes gibt es ein
zunehmendes Mass von Desintegration, teilweise als Folge der Angriffe
von aussen, so wie die Regierungseinmischung bei den Schulen und die Angriffe
der Presse gegenüber der Integrität des Stifters, teilweise
durch Uneinigkeiten von innen her. Dies hat unterschiedliche Hintergründe.
Diese Aussprache machte Rudolf Steiner gegen Ende seines Lebens in 1924. Er hatte den Dreigliederungs-gedanken schon ausgearbeitet. Freiheit sollte herrschen im Denken und dem Geistesleben, Gleichheit im Sozialen und in der Politik (Beschlussfassung), und Brüderlichkeit im Ökonomisch-Wirtschaflichen. Dies war eine Konkretisierung und Verdeutlichung der Ideale der französischen Revolution, durch welche Organisationen und schliesslich der ganze soziale gemeinschaftliche Organismus neugestaltet werden kann. Aus einem Teil von enthusiastischen Mitarbeitern ist eine Gruppe für soziale Dreigliederung entstanden, die damit zu arbeiten begann. Jetzt, ungefähr 80 Jahre später, ist nur sehr wenig davon verwirklicht. Es gibt eine grosse Staatseinmischung im Geistigen durch das Zuweisen von Subventionen; im Sozialen und in wirtschaftlichen Angelegenheiten, mit steigender Tendenz zur Verfestigung des Juristischen, durch einen Überfluss von regulierenden Gesetzen. Im Allgemeinen gibt es ausserdem eine einseitige Betonung des Sozial-Ökonomischen, wodurch eine starre Strukturierung die individuelle Freiheit einschränkt. Auch innerhalb der anthroposophischen Bewegung zeigt sich, dass die Dreigliederung nur wenig zu Stande bringt, es gibt viele Unklarheiten innerhalb der verschiedenen Arbeitsverbände und der Organisation, als Folge unkollegialen Verhaltens, viel Unstimmigkeiten untereinander und oft wird das Arbeitsrecht mit Füssen getreten, alles unter dem Deckmantel des “Heiligen Gedankengutes“. Die Wenigen, die sich noch mit der Dreigliederung beschäftigen, bekommen neben dem regelmässigen organisieren der Zusammenkünfte und Kongresse auch leider nur wenig Konkretes getan. Der anthroposophische Verein selbst wird immer kleiner und zieht kaum noch Jungendliche an.(1) Auf die (karmische) Hintergründe der Vereinskultur wird in einen ander Artikel eingegangen. Dreigliederung und Siebengliederung Die schwache Durchsetzungskraft des Dreigliederungsgedankens hat konkrete Ursachen, die nicht oder nur selten in Betracht gezogen werden. Wenn nämlich Gedankengut, geistige Einsicht, so wie dieser Dreigliederungs-gedanken, wirksam auf Erden sein soll, kommt man als Erstes in die Lebenswelt (Ätherebene), wo das Wirkungsfeld der Formkräfte allen Phänomenen zu Grunde liegt. Hier sind organische Kräfte wirksam die das Leben ermöglichen und ihm entsprechende Form geben. Dies betrifft soziale Arbeitsprozesse und Betriebe genauso wie das Entstehen und Wachsen des Menschen, des Tieres und der Pflanze, die allerdings mehr konkret sichtbar sind. Umgekehrt zeigen sich bei menschlichen Organisationen soziale Prozesse, deren Verlauf meist vom Dreigliederungsgedanken betrachtet zu wünschen übrig lassen. Wenn man etwas von diesem Gedankengut realisieren will, dann reicht es nicht aus, dies nur darauf zu pfropfen, man hat zuerst Wirkungen und Prozesse der Organisationen zu ergründen. Und dann zeigt sich etwas ganz Anderes, nämlich dass viele ausgestaltete Organisationen wie Betriebe und Gesellschaften auf eine sechsgliedrige Weise organisiert sind, wobei in den letzten 20 Jahren in Europa eine Tendenz entstanden ist zu einem zentralen übergeordneten Beratungsorgan, womit man experimentiert, in dem alle Gliederungen einer Organisation zusammenkommen (wird auch Mitbestimmungs- oder Betriebsrat genannt). Ein Beispiel zur Initiativentwicklung durch einen Betriebsrat, ist z.B. die zeitliche Einstellung des Fliessbandes bei Volvo in Schweden, bei der die Herstellung eines einzelnen Autos durch ein Team erreicht wurde. Durch verbesserte Zusammenarbeit in diese Richtung entsteht allmählich eine Siebengliederung innerhalb der Organisationen. Diese entsprechen der siebengliedrigen Organstruktur innerhalb des Menschen, die unsere Lebensprozesse und das dazugehörige Bewusstsein regulieren (dies sind die Milz, Leber, Galle, das Herz, die Nieren, Lungen und Schilddrüsen, wobei das Gehirn die Inhalte dieser Organe als Gedanken spiegeln kann). Dies ist auch nicht ungewöhnlich wenn eine Organisation sinnvoll arbeitet und auch der geistigen Welt gegenüber offensteht. Dann kann man Schritt für Schritt lernen wahr zu nehmen, dass eine Gruppe von Menschen die für eine bestimmte Idee stehen, inspiriert, gelenkt und begleitet werden durch ein Gruppenwesens, welches in christlich esoterischem Terminus Erzengel genannt wird. Auch dieser hat seine Organe innerhalb der Organisation. Skizziert sind diese Organe wie folgt zu erkennen: > Eine Person oder Gruppe von Menschen die sich mit Forschung beschäftigt, die Verbindungen legt zwischen Erkenntnis und Erfahrungen die aus der Vergangenheit kommen und durch konkrete Fragestellung und Unter- suchung Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen schaffen kann. Diese Fragen können sehr nahe liegen, nämlich im Gebiet auf dem gearbeitet wird; im Alltagsleben, im Arbeitsleben usw. In einem Betrieb gleicht dies der Forschungsabteilung. Im astrosophischen Terminus ist das die Saturn-Gliederung; in der Physiologie innerhalb des Menschen der Milzprozess. > Eine Person oder Gruppe von Menschen die sich mit der Ideenbildung bei auftretenden Phänomenen und Prozessen innerhalb und ausserhalb der Organisation beschäftigt. Die versucht, diese Phänomene zu erklären und innerhalb der Organisation anzuwenden, wo Handlungsbedarf ist. Dies wird öfters angedeutet mit dem “Denktank” und der Planung. In einem Betrieb ist es meist die Geschäftsführung die den Kurs bestimmt und die Entschlüsse fasst. Hierzu gehören aber auch Unterrichtsaktivitäten, die sich aus den Resultaten der Forschung und der Praxis heraus entfalten. In geistigem Sinn ist dies auch das Begleiten des Schulungsweges. Im astrosophischen Terminus ist das die Jupiter-Gliederung; in der Physiologie innerhalb des Menschen der Leberprozess. > Eine Person oder Gruppe von Menschen die Initiativen ergreifen, diese auch bei anderen Teilnehmern wachrufen. Um diese verwirklichen zu können, helfen Sie auch den Raum dafür zu schaffen oder Wege dafür zu suchen. Dies wird in Betrieben meist die Managerebene genannt. Bietet aber auch Möglichkeiten zur Entfaltung von Initiativen ( und führt nicht nur aus was aufgetragen wird).Im astrosophischen Terminus ist das die Mars-Gliederung; in der Physiologie innerhalb des Menschen der Gallenprozess. > Eine Person oder Gruppe die die Kommunikation innerhalb der Organisation betreibt, die hilft zu Vermitteln, bei Problemen untereinander und Sorge trägt für den reibungslosen zwischen-menschlichen Austausch; die Aufzeichnungen eventueller Beschlüsse der verschiedenen Gliederungen festhält und auch die Geldströme einsichtig und transparent macht. Sie sorgt für ein gutes und gesundes Betriebsklima. In Betrieben meist repräsentiert durch die Verwaltung und das Sekretariat. Hier kann aber auch eine aktivere soziale Rolle angedacht werden, die eine Betonung auf der künstlerischen Seite hat, die den Menschen helfen kann ihre Emotionen zu erkennen,wodurch die Kommunikation einfacher verlaufen kann. Im astrosophischen Terminus ist dies die Venus-Gliederung; in der Physiologie innerhalb des Menschen der Lymphe/Nierenprozess. > Eine Person oder Gruppe
von Menschen die die Kontakte mit anderen innerhalb und ausserhalb der
Organisation, zum Beispiel durch Produktverkauf, Vermittlung und Einkauf
erledigen. Begegnungen begleiten und für einen reibungslosen Informationsstrom
sorgen. Hier werden die Kontakte innerhalb eines sozialen und ökonomischen
Netzes unterhalten. In Betrieben wird dies meist vom Ein- und Verkauf,
wie auch von der Marketing- und Werbeabteilung (PR) abgedeckt. > Verschiedene Einheiten der Produktion; das können Initiativen innerhalb dieses Organisationsverbundes sein, die eine Ware produzieren (die ‘Arbeitsstelle’); Privatinitiativen, Betriebe, Kooperationen, aber auch Haushalte, Familien, Wohngruppen, damit diese mit gleichberechtigter Sorgfalt im ökonomischen Leben stehen. Also Produzent und Konsument zusammen. Im astrosophischen Terminus ist das die Mond-Gliederung; in der Physiologie innerhalb des Menschen die Bauchspeicheldrüse und die Fortpflanzungsorgane. Neu hierbei ist das im Zentrum
stehende Beratungsorgan: So entsteht von den Organen aus betrachtet ein klares Bild einer organischen Dreigliederung, vorausgesetzt dass man den Sinn erfahren, und auch damit arbeiten will (siehe Grafik 1; vergleiche auch mit Grafik 2). Dieses kann ein sozial atmendes Ganzes werden, mit dem einerseits mehr auf das Geistige gerichteten Bereich, Forschung und Ideenbildung (ein mehr innerliches Geschehen); andererseits der Bereich der für ein gesundes inneres Klima sorgt, wo Begegnungen stattfinden können; verbunden mit dem ganz in der Mitte stehenden Zentralorgan (Begegnung, Austausch und Beratung, auch mit Organisationsformen ausserhalb das Verbandes). Und der mehr ökonomische bzw. wirtschaftliche Bereich, der die Kontakte mit der Umwelt und anderen Initiativen und Arbeitsverbänden aber auch die Produktion, die mit der Aussenwelt Verbindung hält, bildet (auch Kurse und Dienst-leistungen sind Produkte). Dies kann ein mehr auf den Geist gerichtetes Ganzes werden, wenn das Zentralorgan mehr und mehr selbständig wird und auf die Dauer die Aufgaben der Direktion übernimmt – dafür gibt es schon unter-schiedliche gesellschaftliche Signale. Hier soll angestrebt werden, dass die anteiligen Vertreter ein vollständig gleichwertiges Stimmrecht erhalten. Hier soll zum Ausdruck kommen, was in den einzelnen Gliederungen wirklich lebt; in einige Fällen sollten hier wichtige Entschlüsse gefasst werden, oder auch reifen können. Wenn man sich auf den begleitenden Erzengel einlässt und Vertrauen untereinander entwickeln lernt, können auf die Dauer einzelne Gliederungen eine eigene Beschlussbefugnis bekommen (Mandate), vorausgesetzt das dadurch die anderen Gliederungen nicht direkt benachteiligt werden. Mögliche benachteiligende Beschlüsse sollten dann besser zusammen gemacht werden. Dieses Zentralorgan wird von einer oder mehreren Personen eines jeden Bereiches (oder Organes) geformt.
Grafik 1. Die Siebengliederung
innerhalb einer Organisation, Hier prallt man selbstverständlich im Gesellschaftsleben auf so manches praktische Problem, denn das ökonomische Leben ist durchzogen von den Bedürfnissen, Trieben und Wünschen von sowohl den Produzierenden als auch den Konsumierenden, man ist also von der Selbstlosigkeit weit entfernt. Brüderlichkeit sollte erstrebenswert sein, ist aber bis heute leider kaum erreicht. (2) Heutzutage sind Betriebe oft barbarisch in ihrem Kampf ums Dasein, beinahe alles ist gestattet um zu expandieren, entgegen menschlichen Werten und Normen. Ein Streben nach intensiver Zusammenarbeit zwischen Betrieben ist erst keimhaft anwesend. Alles deutet darauf hin, dass das soziale Leben nur dann neu organisiert werden kann, wenn mehr und mehr Menschen beginnen ihre individuelle Entwicklung wieder ernst zu nehmen. Das bedeutet auch sich Selbst und Andere als sich entwickelnde Geistträger zu erkennen und danach mit Verständnis zu handeln. Dann bieten sich allmählich wiederum Möglichkeiten mit begleitenden Engelwesen in Kontakt zu treten, gerade auch bei Organisationen. Eine so einsichtig gemachte Dreigliederung durch die Siebengliederung hindurch ist ausdehnbar auf alle Ebenen des Zusammenlebens. Vorallem wenn die Politik das Feld von Begegnung und sozial-gesellschaftlichen Bereichen wird und nicht so sehr von Gesetzesgebung. Gesundes Vertrauen muss wieder in geistige Entwicklung und Begleitung entstehen, wodurch wegweisend sinnvolle Richtungen eingeschlagen, und nicht durch überwiegend wirtschaftliche Interessen bestimmt werden. Ein so gegliedertes Zusammenleben kann wie folgt aussehen:
Um dieses erreichen zu können, sollte: - individuelle Entwicklung
wieder zum Bildungsprinzip werden. (3) Auf dem geistigen Gebiet heisst
dies das Respektieren der Freiheit des Menschen um eigene Wege zu wählen;
unter anderem Freiheit von Meinungs-äusserung, Unterricht, Heilkunst
etc. Konkret sollte es sich so auswirken, dass ganz andere Kunst- und
Wissenschaftsbetätigungen aufblühen und umgekehrt viele der
heutigen Professoren überflüssig wären. Es ist wichtig sich zu realisieren dass die Dreigliederung zusammen wirksam ist und keine der Gliederungen für sich alleine steht. Zum Beispiel: die Stärkung der Grundrechte ist doch eine Bedingung für die Konkretisierung der Wahlfreiheit und die Förderung von wirtschaftlichen Zusammenarbeitsformen. Bezüglich zu dem was oben über die Siebengliederung gesagt wurde: es ist und bleibt charakteristisch, dass die heutige Führung von grossen Menschengruppen durch eine Elite, die sich hauptsächlich selbst aufrecht erhält, in Frage gestellt werden muß. Gerade desshalb müssen wir lernen, innerhalb der sozialen Verbände in denen sich jeder mehr oder weniger befindet, mehr Bewusstsein an den Tag zu legen. Kelch oben: Geistimpuls
Grafik 2: Das Geistige durch die Welt des Sozialen
Karma, ”das heisse Eisen” Hier beschriebene Zusammenarbeitsverbände haben eine grosse Kraft in sich, vorallem wenn daraus Netzwerke entstehen, die der heutigen Demokratie einerseits und wahrscheinlich auch vielen anderen auf den Geist gerichteten Organisationen andererseits wieder neues Leben einhauchen. In gewissem Sinne muß heute wieder an der Basis angefangen werden und Überlegungen aus dem Herzen heraus geformt werden. Das allumfassende Wesen von “Sophia”, das mehr und mehr zerbröckelt, durch das im Kern meist der Geist verschwindet, kann dann wieder durch gegliederte Lebenskräfte von unten her, genährt durch persönliche Initiativen zum Leben erweckt werden und mit der Arbeit im Irdischen aufs neue organisiert und realisiert werden. Auch wirkt die Schaffung von Arbeitsverbänden, worin jeder innerhalb einer organischen Gliederung seiner eigenen Initiative Form geben kann und darf, stark Karma-ordnend, sodass man alleine von dieser Sicht heraus versuchen sollte solche Arbeitsformen zu stimmulieren. Auch verhindert man durch ganz neue Organisationsformen, mit einer stärkeren Betonung auf einer ideellen bewusstseins-weckenden Grundlage, dass die Institutionalisierung durchschlägt, bei der das menschliche Verhalten in die Enge getrieben wird. Der Engel wird gezwungen auf eine Weise zu funktionieren, die ihm ursprünglich nicht zu eigen ist. Dies geschieht tatsächlich sehr oft, der ursprüngliche Impuls einer Organisation verschwindet dann ganz und gar aus dem Sichtfeld. Warum wurde dies durch die Anthroposophen nicht gesehen? Wahrscheinlich, weil Rudolf Steiners Schulungsmethoden primär die Seele auf den Geist richten, nicht den Geist auf das Leben und die Substanz. Die zugrundeliegende Phänomenologie von Goethe besteht aus vier Schritten, das sind die Wahrnehmung der Phänomene; diese in sich zum Leben zu bringen und wie ein Urbild werden zu lassen; als nächstes die innere Führung darin erkennen; und schliesslich den Sinn davon als Willensimpuls wahrzunehmen. Meistens werden nur die ersten zwei Schritte geübt und ausgeführt, diese führen zur Imagination (Bildbewusstsein), wozu auch Steiners Schulungs-methoden ausserordentlich gut geeignet sind. Die zwei Letzten führen zur Inspiration (klares Fühlen) und Intuition (klares Wollen), diese waren zu Steiners Zeit noch nicht direkt zugänglich. Aber seit der Kreuzigung von Christus in der Ätherwelt von 1942 sind diese Wege nun durch das Herz hindurch möglich geworden. (5) Die anthroposophische Bewegung hat leider wenig Antwort darauf, trotz vieler Fragen von meistens jüngeren Menschen, da vieles konsolidiert und weinig weiterentwickelt ist seit Steiners Tod. Es liegt noch eine andere Ursache zu Grunde, dass höhergestellte Wesen die im sozialen Gebiet begleitend arbeiten, nicht gesehen werden. Rudolf Steiner hatte seine Inspirationen zum grossen Teil von Anthroposophia die stark unter dem Einfluss vom Erzengel Michael steht, sie versucht die allumfassende Weisheit jedem Menschen zu bringen (allüberspannende Mutter Sophia, oder Heiliger Geist). Ein anderer Erzengel, Uriel oder Orifiel, hat sich diesem widersetzt, denn er fand dass jeder Mensch sich seine eigene individuelle Weisheit erobern bzw. sich zueigen machen sollte. Dies durch das Tun und auch das Scheitern, um so aus der Erfahrung zu lernen (lehnt man es ab sich diese Weisheit eigen zu machen, dann steht Uriel für den Tod und die Zerstörung, wird zum Todesengel, der mit seiner Sense Zwietracht und Krieg sät). Dies bedeutet im menschlichen Ermessen das Streben, mit Schicksalsgenossen etwas zusammen zu unternehmen und im Tun, auch mit Fallen und Aufstehen, Geisteseinsicht wirksam zu machen und daran zu wachsen. Das ist etwas anderes als von gegebenen Geisteseinsichten sein Dasein zu leben. Das heisst, dass man schliesslich nur das als Wahrheit verkünden soll, was durchlebt ist, nicht was aus dem Mund eines Anderen kommt. Tut man dies aus innerer Einsicht, dann wird viel Streit vermieden, denn man kann ohne sich angegriffen zu fühlen, anderen zuhören die Einsichten und Dinge erworben haben in welche man sich selbst noch nicht hineinbegeben hat. Da sich anfänglich innerhalb der anthroposophischen Bewegung mehrere geistige Strömungen vereint haben (es handelte sich ja um die neuen Mysterien, nicht nur um eines), dann durch internen Streit einige davon abseits gestellt wurden, gab es kein Gehör für Erneuerung und Veränderung innerhalb der Gesellschaft. Auch weil die allgemeine anthroposophische Gesellschaft nicht bereit ist nach den wirklichen Folgen von Karma zu schauen. (6) Dieser Streit im Sozialen ist auch die Ursache warum die Dreigliederung keinen Anschluss fand und sich nicht völlig und adequat an den wirtschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit profilieren konnte. Steiner selbst sagte noch, dass Anthroposophen am Ende des 20. Jahrhunderts eigentlich nichts anders zu tun bräuchten als ihr eigenes Karma in Ordnung zu bringen.(7) Doch liegt hier eine grosse Hoffnung für die Zukunft, weil es beabsichtigt ist, dass Michael sich auf dem Altar von Uriel opfert, durch den Menschen hindurch, wodurch er erlöst werden kann von irdischen Beschäftigungen und eine ausserkosmische Aufgabe bekommen kann, zur Vorbereitung auf neue kosmisch-irdische Entwicklungen. Dieses feste Vertrauen auf das was im Menschen steckt, und schliesslich in jeweils einzigartiger Weise zur Entfaltung kommen kann, hilft schliesslich alle Spannungen die das Zusammenarbeiten mit sich bringt, zu überwinden. Über den Autor Nicolaas de Jong (1956,Bergen, Nord-Holland) gründer von der Initiativ ‘Jaspis Schule’, gibt Workshops in denen mit Hilfe des Modellierens und / oder durch Musik die Siebengliederung besser erlebbar und einsichtiger gemacht wird. Daneben macht er selber Musikinstrumente und gibt er u.a. in verschiedene Länder Kurse in Landschaftsarbeit mit Elementarwesen, wobei der von Sternen-und Planetenwirkungen abgeleitete Musik (Astrophonie) sehr gute möglichkeiten bietet um die Etherwelt zu betreten. Erschienen in Deutschland in Lazarus, nr.3 2002, ursprunglich erschienen in BRUISVAT, Sommer 2001, No. 5. Anmerkungen (1) Weltweit gibt es ungefähr
50.000 Mitglieder der Anthroposophischen Vereinigung; von diesen sind
1,5 % jünger als 30 Jahre. Die Hälfte der Mitglieder ist zwischen
40 – 60 Jahre alt. Deutschland zählt die meisten Mitglieder
(21.000), aber auch die Ältesten; 22 % ist 70+ (siehe Antroposophy
Worldwide, Sommer 1999, E. Bakker und A.Nijeboer). Bruisvat 5, Sommer 2001 - Auf Deutsch publiziert in Lazarus, No. 3, 2002. Zurück nach oben Bruisvat Nr. 7 Frühjahr-Sommer 2002
Mysterien des Heiligen Geistes Von Nicolaas de Jong
In den Nag Hammadi Schriften (1) wird angegeben, dass die Urmutter Sophia ein Wesen aus der 21sten Hierarchie von Geistwesen ist, beginnend beim Vater (2), der der Urgrund alles Bestehenden ist. Ohne dass ihre männliche Hälfte es wusste, brachte sie ein Wesen hervor, das zwar ihre Kräfte hatte, aber nicht ihr Bewusstsein. Dieses Wesen, Ialdabaoth (auch Satan/Ahriman genannt), hat zusammen mit seinen sieben Helfern, den sogenannten Archonten, unseren Kosmos aus den Kräften seiner Mutter mit allen darin wirksamen Wesen und Erscheinungen geschaffen, jedoch als verdunkelte Absplitterung des Vatergrundes, denn Sein Licht strömte hier nicht mehr hindurch. Diese Urmutter Sophia (von unserem Kosmos) war über diese Tat und ihren Sohn traurig, fühlte sich geschwächt, denn ihr Sohn saugte alle ihre Kräfte aus ihr heraus, um seine Welt zu schaffen, so dass sie auch nicht mehr zu den höheren Welten aufschauen konnte. Nach einer langen Zeit hatte Gott, der Vater, Mitleid mit ihr bekommen und hat, um sie zu erlösen und damit unseren Kosmos zum Guten zu wenden (d.h. zur Entwicklung zu bringen), uns Seinen Sohn gegeben. Gleichzeitig hat er durch alle Welten klingen lassen „Es gibt den Menschen“, was auch Ialdabaoth aufgefangen hat, der daraufhin ein Wesen durch seine Archonten machen ließ, das sie ehren sollte. Damit gingen sie daran, den Menschen zu machen, aber durch das Wirken des Sohnes, dem „Ich bin“ lebt ein Keim für die Entwicklung und Selbständigkeit in jedem Menschen (im Prinzip), das nicht den Archonten, sondern dem höchsten Gott gehorchen und der sich zur Umformung des finsteren Reiches entwickeln kann, das eine Abspaltung des Vatergrundes war. Die Mutter Sophia, d.h. der Geist innerhalb des durch Ialdabaoth geschaffenen Kosmos, hat einen Funken ihres Lichtes in uns entzündet (sie stammte von Barbelo, dem Urmuttergrund, der reiner Geist und eine Emanation des Vaters ist, Sein verwirklichtes Wesen im Geistigen (3)); es ist jener Teil unseres Seelenleibes, worin sich unser Ich spiegelt und bewusst wird. Sie sah jedoch, dass die Menschen sie nicht als seinen wahren Geist erkennen konnten, verfinstert wie sie dadurch waren, dass sie von den Archonten geschaffen waren (obwohl doch nach dem Urbild des Vaters). Darum hat sie sich hinter den Schleiern der Erscheinungen zurückgezogen und wartet bis der individuelle Mensch diese Schleier zu durchblicken weiß und sie als den wahren oder Heiligen Geist erkennt (dies ist in der Isis-Legende aus dem alten Ägypten bewahrt). Schließlich hat sie ihren Thron in den tiefsten, unterirdischen Schichten aufgerichtet (4), dort wo ein Gegenseraphim zur Hass und schwarze Magie inspiriert, wo aber gleichzeitig die Pforte zum Himmlischen Shamballa ist, das Reich des kommenden Neuen Jerusalem (die Jupiter-Phase der Erde), woran jeder Mensch arbeitet, der in seinen Taten das Gute bekennt und erstrebt (5). Sie wartet bis der Mensch diese Schleier Stück für Stück durchlichtet hat, um Ihren wahren Geist zu zeigen und um den individuellen Menschen zurück zu seinem Urvatergrund zu führen. Folglich hat ein Mensch, der sie findet, schon energisch daran gearbeitet, um die Schleier der Finsternis umzuformen und mit der Keimkraft des Sohnes in sich zu durchlichten, (das biblische „Siehe, ich mache alles neu“). Das Geheimnisvolle hinter dieser dunklen Welt von Materie und Kräften, die für unser heutiges Wachbewusstsein unzugänglich ist, aber doch aus sich selbst nach dem Urbild des Vaters geschaffen und demnach die manifestierte, verzerrte Vaterwelt darstellt, ist, dass wir die Mutter nur durch die Kräfte des Sohnes finden können, somit durch das „Ich bin“, aber dann in seinem schaffenden Aspekt. Das heißt: Erst tun in den Lebens-Arbeitswelten und dann erst wahrnehmen können (6), weil wir mit dem bewussten Tun eine Schicht Seelenbewusstseinssubstanz (die Muttersubstanz ist) über diese Tat legen; die Tat ist immer eine Geste in der Lebenswelt, die in sich selbst für unser Bewusstsein dunkel ist. Dies wird in der griechischen Mythologie das Goldene Vlies genannt. Durch den Sohn, den „Menschensohn“ in uns zu entwickeln, können wir eben zu dem Vater und der Mutter kommen, d.h. unseren Geist stark machend, damit er sich einleben und in den Lebenswelten schaffen kann, die hinter dem Physischen liegen und diese unterhalten (was zu Inspiration und Intuition führt). Wenn wir nämlich mit unserem Geist innere Bilder schaffen, somit imaginative Qualitäten in uns wecken, die das Denken zum Bildbewusstsein machen können, sind wir in der Kraft von Mutter Sophia tätig, aber sind noch nicht bei ihr, genauso wenig wie bei dem Sohn oder dem Vater; wir nehmen ihre Auswirkungen von aussen wahr. Es gibt uns den erste Fähigkeiten der Wahrnehmung von und in dem Geistigen. Forschung nach der Mutter hängt
somit eng zusammen mit Forschung nach dem Sohn (7).
Die Karmaforschung Rudolf Steiners
hat hervorgebracht, dass es neben zwei Jesusknaben drei Trägerinnen
des Sophia-Impulses gibt, die jede eine bestimmte Aufgabe für diese
in verschiedenen Erdenleben ausführt. Während der Ereignisse
in Palästina am Beginn der Zeitrechnung waren sie alle drei anwesend
und haben eine Rolle um das Leben des Jesus Christus herum gespielt. Es
gab die Mutter des Königskindes Jesus (aus der salomonischen Linie
des David abstammend; s. Kapitel 1 des Matthäus-Evangeliums), die
verheiratet war mit einem alten Mann und in Jerusalem wohnte (das ist
jenes Paar, das auf der Flucht vor Herodes nach Ägypten zog, so dass
dieses Jesuskind alle bis dahin vorhandenen Mysterienweisheiten in sich
aufnahm; später ziehen sie wieder nach Jerusalem). Diese Maria war
einst Eva gewesen und hat seit dieser Zeit (die vierte lemurische Kulturperiode
(9)) viele Leben auf der Erde durchgemacht. Eines dieser Leben war das
des chinesischen Philosophen Lao Tse, der Autor des Buches Tao Te King,
worin ein Weg durch das Tao angegeben wird; der Weg durch die Tau oder
auch die Lebenswelt, die sich durch das wässrige Element ausdrückt
(10). Damit wird der Denkaspekt der Sophia in dieser Eva deutlich. Das
durch sie getragene Jesuskind trägt das Ich, den Geistkeim des großen
persischen Eingeweihten Zarathustra. Ein besonderer Zusammenhang
in den Ereignissen tritt folgendermaßen auf: Das erste Jesuskind,
das die eigentliche Hoffnung der Messias zu werden, verkörperte (er
war derjenige, der von den drei Königen beschenkt wurde), stirbt
jung, wobei sein Geistkeim, sein Ich, in den anderen, später geborenen
Jesus überging (dieser hat keinen eigenen Geistkeim, wird aber von
Gauthama Buddha umhüllt). Dies geschah, als er zwölf Jahre alt
war, wie in seinen Aufsehen erregenden Tempelpredigten erkennbar ist.
Maria, die Mutter des zweiten Jesuskindes stirbt auch jung und der alte
Mann Josef, Vater des ersten Jesuskindes, stirbt auch bald darauf. Es
geschah nun, dass die beiden halben Familien sich zusammentaten und in
Nazareth wohnten, weil Jerusalem zu gefährlich war angesichts der
Bedrohung, die von Herodes und den Römern ausging (11).
In seinen Vorträgen über das fünfte Evangelium (14) beschreibt Rudolf Steiner wie Jesus, der inzwischen die Zimmerei von seinem Vater übernommen hat, in seinem dreißigsten Lebensjahr nach einer langen Wanderung durch verschiedene Dörfer und Höfe, wo er gearbeitet hatte, nach Hause kommt. Er ist dabei sehr missmutig und seine Mutter Maria (die schon oft inkarnierte Eva, die in diesem Jesus das Ich ihres Sohnes kennt und sich darum zutiefst mit ihm verbunden fühlt) fragt ihn, was mit ihm los sei. Jesus hat all das Leid der Menschen gesehen und auch die Dämonen, die in die Mysterienstätten eingezogen sind und er überträgt dieses Leid nun durch seine Worte auf seine Mutter. Durch die Intensität, durch die dies geschieht und mit der es empfangen wird, überträgt Jesus seinen Geist (der Geist von Zarathustra) an Maria, währdend das Ich, der Geist dieser Eva-Maria, aus ihr verschwindet; dieser verbindet sich daraufhin mit der Seele und dem Geist der schon verstorbenen Maria (15). Sie verfolgen dicht aus der geistigen Welt die weiteren Ereignisse um ihren Sohn. Jesus läuft daraufhin einige Tage ichlos herum, als eine Art Zombie (seine Brüder denken, dass er nun völlig durchgedreht sei) und als er daraufhin im Jordan von Johannes getauft wurde, geht Christus in diesen Körper hinein und übernimmt ihn. Die weitere Geschichte von Christus´ Wirken und Leiden ist bekannt und das übergehe ich hier, um den Blick auf die Pfingstversammlung zu richten, wo über den Häuptern der Jünger Flammenzungen schwebten und sie alle Sprachen sprechen konnten. Dies wird als Ausströmung des Heiligen Geistes über sie wiedergegeben. Nun war dabei auch Mutter Maria anwesend, d.h. das Ich von Jesus, eng verbunden mit den zwei Eva-Marias in der geistigen Welt, weil dieses Ich in die Seele von Eva-Maria gehüllt war. Es sind genau diese beiden, die die Vermittlerinnen des Ausströmens des Heiligen Geistes über die Anwesenden sind. Auch Maria Magdalena ist dabei anwesend, aber sie scheint bezüglich dieses Ausströmens nicht eine so große Rolle gespielt zu haben. Wohl konnte sie die Jünger vorher über das weitere Schicksal von ihnen und dem Christus beruhigen.
Kaspar Hauser und Anthroposophia Für das gemeinsame Wirken der beiden Marien muss ich nun einen schnellen Zeitsprung machen. Des öfteren wurde gedacht, dass sie in der Gralsburg von König Amfortas eine bedeutsame Rolle gespielt haben, aber diese ganzen Ereignisse um Parzifal haben sich kaum physisch auf der Erde abgespielt (dies wird wenig zur Kenntnis genommen); es ging dabei um eine Gruppe von Rittern und Jungfrauen, die, indem sie eine irdisches Ritual vollzogen, eine Verbindung, mit einer geistigen Kolonie herstellte, die das Wissen vom Gral trug. Es ging hierbei gerade darum, dass Parzifal lernte sich zum Geist zu erheben und so lernte, den Gral nach unten hin zu halten, ihn mit der Erde zu verbinden, ihn zu erobern, indem er selbst Mitleid entwickelte (16). In dieser Geistkolonie war vor allem, die bis dahin wenig inkarnierte Eva-Maria aktiv.
Ihr erstes wirkliches Zusammenwirken
im Physischen auf der Erde
Ihr folgendes gemeinsames Wirken im Auftrag der Mutter war ihr Einsatz für die Anthroposophie. Christus hat vor seinem Kreuzweg gesagt, dass Er den Menschen einen Platz bereiten wird, wo sie anfangs nicht hin kommen können, aber dass er ihnen den Heiligen Geist senden werde, damit sie den Platz sehen und finden können. Im Schulungsweg, den Rudolf Steiner ausgearbeitet hat, ist das möglich geworden. Sein wichtigster Auftrag entsprechend seinen Worten war seine Schüler vom Verstand weg hin zum Geistigen zu führen durch die Seele. Das tut man, wenn man mit dem Ich formend in der Seele beginnt tätig zu werden; diese wird dann zum Geistselbst oder imaginativem Bewusstsein. Die Schulungsmethoden sind so, dass der Heilige Geist nicht gegeben wird, sondern dass man sich dazu selbstumformend einen Weg suchen und bahnen kann, wobei man lernt, die Schleier der physischen Welt in ihrem wirklichen, geistoffenbarenden Charakter zu lichten (die Idee, die hinter den Erscheinungen steht, sehen lernt). Nun hat Rudolf Steiner seine Werk tun können, weil er sehr eng mit Gräfin Johanna von Keyserlingk zusammenarbeitete. Diese nahm zu einem bestimmten Zeitpunkt Anthroposophia als ein Wesen um Rudolf Steiner herum wahr, was er auch bestätigte. Nun zeigt sich in Johanna von Keyserlingk, dass sie die schon viele Male reinkarnierte Eva-Maria war, die in der Anthroposophia die andere Eva-Maria erkannte, und das beide somit wieder am Geistselbst als Zugang zu Mutter Sophia oder auch dem Heiligen Geist gearbeitet haben, natürlich mit Steiners Kräften als Fokus. Von daher kann man sich auch vorstellen, dass Steiner mit der Stiftung der neuen Mysterien den Mysterienstrom der Anthroposophie als jenes Fenster öffnete, durch das die anderen geoffenbart oder gefunden werden können, weil dies eng mit dem menschlichen Bewusstsein zusammenhängt (das Ich wird sich in der Seele bewusst und dies immer mehr, wenn beide durch das Geistselbst umgeformt sind). Das zeigt gleichzeitig, dass es noch mehr Mysterien gibt, als die Anthroposophie, die alle seinerzeit geoffenbart werden und nach aussen treten können. Wahrscheinlich ist damit die gemeinsame Aufgabe dieser beiden Eva-Maria-Individualitäten erledigt, was natürlich nichts über andere gemeinsame Bündnisse sagt (18).
Wie man zur Mutter kommt Man kann das Wirken der Mutter
in jenem der Landschafts- und Pflanzendevas erkennen, welche Engel sind,
die von Mutter Erde (die in der Erde verschleierte Mutter Sofia) ausgehen
und die Natur instand halten bis wir genug davon verinnerlicht und uns
zu eigen gemacht haben, so dass wir einen Planeten wachsen lassen können.
Landschaftsdevas manifestieren sich auf drei verschiedene Weisen, die
jeweils einen Punkt in einem räumlichen Dreieck in Stand halten,
die einen Landschaftstempel ausmachen (19). Im Einströmungspunkt,
wo die Kräfte aus dem Kosmos als Klänge aufgefangen werden,
zeigt sich die Landschaftsdeva als weißer Engel (Madonna); an dem
Punkt des Landschaftstempels wo sie diese Kräfte mit denen des Untergrundes
und der Luft transformiert, zeigt sie sich als der schwarze Engel, und
an dem Ausströmungspunkt als der blaue Engel. In dieser Dreiheit
ist wieder der dreifältige Aspekt der Mutter zu finden: Einströmen
– Gefühlsempfänglichkeit; Transformation – Willensaktivität;
Ausströmen – Denkaktivität. Übrigens ist in und um Cuzco in Peru ein bedeutsames Zentrum der Mutter: Die Inka nennen es Mammapacha und haben Einweihungswege um mit ihr in Kontakt zu kommen. Einer der wichtigsten ist über dem (Äther)Magen, in ihrer Sprache quosquo genannt (daher Cuzco (20)). Das ist das Wahrnehmungsorgan, wodurch sie in der Erde und die darin lebenden Wesen wahrnehmen können, namentlich in den schwärzeren, dunkleren Schichten der physischen Erde. Es steht in enger Verbindung mit (wenn es nicht sogar identisch ist) der 10-blättrigen Sonnengeflechts-Lotusblume, das Seelensinnesorgan, womit wir vom Seelischen aus in die Welten von Leben, Seele und Geist schauen können, indem wir sie auf der Basis des Seelenleibes unser Geistselbst entwickeln. Vom Äthermagen aus können sie tiefer in die unterirdischen Spären eindringen. Der Ort Cuzco selbst liegt mitten in den Anden, die zusammen mit den nordamerikanischen Rocky Mountains das Rückgrat formen, den Angriffspunkt von Ialdabaoth/Ahriman. Das Erdzentrum ist der Ort, wo die Mutter ganz besonders wartet bis der Mensch durch die Menschensohnkräfte aus dem Geisteslichtfunken diese Finsternis wieder ganz durchlichten kann und die Kräfte des Vatergottes durch den Sohn hier einlassen kann.
Anmerkungen: (1) Diese Schrifften sind 1945
an diesem Ort in Israel gefunden worden. Siehe auch den ausführlichen
Artikel von Evelien Nijeboer in Bruisvat Nummer 5.
Zurück nach oben Die Quintessenz als bewusste Wärmelenkung Elementarwesen, Technik und Zukunft
Wenn man als ein einfaches
Beispiel von Technik eine optische Brille betrachtet, so gibt es bereits
eine Vielzahl von Ideen, die in dieser Erfindung stecken. Der Name kommt
von Beryll, jenem grünlichen, transparenten Edelstein. Er wurde früher
kugelartig, wie ein flacher Wassertropfen geschliffen, wodurch die erste
Linse entstand: Idee Nummer 1. Die Linse konnte mit dem richtigen Abstand
vor ein Auge gehalten werden, damit man Objekte oder Buchstaben nach Wunsch
vergrößern konnte. Später wurde der geschliffene Beryll
in einem Rand (ein Skelett) eingefaßt und mit einer Stange verbunden,
damit man nicht die Hand hochheben mußte, um dennoch die Linse in
der richtigen Entfernung vor dem Auge zu halten: Ideen Nr. 2 und 3. Heute
ist die Linse aus Glas oder Plastik, in einem Gestell eingefaßt,
das auf der Nase und hinter den Ohren ruht, und hat zwei Gelenkbügel
für das Zusammenklappen, eine Nachahmung der Gelenke: Idee Nr. 4.
Der neueste Sproß dieser Entwicklung ist der Einbau eines elektronischen
Lichtsensors mit Objektiv in den Augenhohlraum, der mit dem Gesichtszentrum
auf der Rückseite des Großhirns verbunden ist, damit blinde
Personen die Fähigkeit des Sehens bekommen.
Wenn ich einen Computer neu kaufe, oder wenn ich an ihm neue Bestandteile einrichte, kostet es oft viel mehr Zeit als geplant bis alles gut funktionniert. Der Apparat bittet um Aufmerksamkeit. Wenn ich lange Zeit gearbeitet habe, kommt es auch vor, dass auf einmal einfache Eingaben wie Speichern oder Ausdrucken nicht mehr gut funktionieren. Es kostet dann viel Aufmerksamkeit, Geduld und Bewußtsein, um es doch zu schaffen. Wenn ich mich auf meinen Apparat konzentriere, sehe ich, dass das Wesen, das hineingebannt worden ist, tatsächlich um Aufmerksamkeit bittet. Wenn ich einen inneren Dialog mit ihm führe, kann ich erfahren, was ihm fehlt, und es hilft mir auch häufig zur Lösung des Problems. Aus diesem Grund habe ich angefangen, meine Absichten von Anfang an in den Computer als Text hineinzubringen und auf diese Weise eine bewusstere und auf dem Gefühl gegründete Verbindung zu erschaffen und wach zu bleiben für das, was das Elementarwesen tatsächlich will. So etwas ist mir auch mit einer italienischen grau-schwarzen Designer-Kaffeemaschine passiert. Durch meine Antipathie gegen den Apparat lief mit ihm jedesmal etwas anderes schief, solange bis ich meiner Antipathie in die Augen sah und ich eine Menge von unklaren Gefühlen in mir beobachtete und berichtigte. Danach konnte ich besser mit der Maschine umgehen, mit einem ausgeglicheneren Verhältnis des gegenseitigen Respektes.
Nach einer Landschaftsarbeit
in der Schweiz, in einer Gegend, die karmisch und auch chemisch verschmutzt
worden war (karmisch, weil dort Menschen im Namen der Kirche im späten
Mittelalter ermordet wurden, chemisch, weil dort eine ehemalige Mühldeponie
liegt) und wo wir versucht hatten, die eingeschlafene Landschaftsdeva
wieder zu erwecken und mit der Landschaft zu verbinden, befreite sich
viel Wärme und Einsicht. Dies wurde durch die Elementarwesen, die
diese Landschaft bevölkerten und betreuen sollten, zurückgegeben.
Sie waren sehr froh über die Transformationsarbeit, die wir durchgeführt
hatten. Troll befragt sich verwundert
wie alt er ist. In Norwegen wurde ich einmal durch einen Troll gestört. Gerade nach einer Kurve auf einem Bergweg spürte ich Gefahr, Verfinsterung, und wendete das Lenkrad meines Autos zur Seite auf die Gegenfahrbahn. Glücklicherweise war in diesem Moment kein Gegenverkehr und beim Weiter-fahren sah ich durch meinen Rückspiegel eine tote Katze am Wegrand liegen. Als ich nach einer Viertelstunde zurückfuhr, lag die Katze nicht mehr dort. Später am selben Tag lag ich auf einem Felsen neben dem Wasser um zu entspannen, es war einer der wenigen sonnigen Tage, und ich sah in fahlbleichem Gelb und Orange einen großen dumm aussehenden Troll auf mir sitzen (auf ätherischer Ebene, nicht im Physischen). Ich fragte ihn, was er wolle. Er ergriff sich an mir durch eine Kieferentzündung die schon am Abklingen war und sagte, dass er mich töten wolle. Ich lud ihn ein, am Guten mitzuarbeiten, um die Erde zu heilen, doch er weigerte sich weiter. Dann sagte ich ihm, dass er sich dann ebenso gut in den Abgrund stürzen könne, worauf dieses auch geschah. Meine Zahnschmerzen verringerten sich wieder. Nach einigen Stunden beobachtete ich noch einmal in der Lebenswelt und sah, dass er noch immer am Abstürzen war. Dies war vermutlich sein Zustand, denn in der Ätherwelt gibt es keine räumlichen Verhältnisse wie im Physischen, und in diesem Bewusstseinszustand wurde ihm angeboten, daß er sich noch immer für Entwicklung entscheiden könnte, anderenfalls würde er sich im Abgrund der Ätherwelt auflösen. Es wurde mir im Rückblick klar, dass dieser Troll den Tod der Katze verursacht hatte, nach dieser Tat auf ein neues Opfer wartete und dachte, dies in mir zu finden. Außerdem wurde mir auch folgendes klar: Er hatte auf seine Aufgabe in der Erdenentwicklung verzichtet, indem er sich nicht mit den Menschen verbunden hatte, und war infolgedessen urdumm geworden. So sah er auch aus: große Nase und Ohren, sehr dumme Grimasse um den Mund, und urhässlich. Selbstverständlich war dies mein eigenes Bild, aber es ähnelte den Bildern, die man von Trollen kennt, nur war es viel weniger körperlich. In den Vereinigten Staaten
besuchte ich einmal einen Berg, von dem mir erklärt worden war, dass
er ein wichtiges geistiges Zentrum sei. Solch ein Hinweis ist für
mich immer ein Zeichen für einen wichtigen Punkt in einem Landschaftstempel.
Dort angekommen, sah ich eine degenerierte new-age-artige Kultur in der
Stadt am Fuß des Berges. Als wir auf den Berg kletterten, dabei
Farben sangen und uns selbst präsentierend, kam der weibliche Berggeist
so wie ich ihn innerlich wahrnahm, nicht direkt und offen hinzu, sondern
heimlich, schleichend, kriechend und von hinten. Ich hatte von zahlreichen
Ufo-Phänomenen gehört, die um den Berg herum beobachtet worden
waren und vermutete daher, dass die Berggeistin gefallen war und ihre
Aufgaben nicht mehr gut erfüllen konnte. Ihre eigentliche Aufgabe
war es, den Berg, seine Bevölkerung und die zugehörige Flora
zu betreuen, die Einströmung von Kräften und Harmonien aus dem
Kosmos heraus in richtiger Weise in das umliegende Land zu lenken und
dadurch einen wichtigen Einlasspunkt für diese Kräfte zu bilden.
In Richtung des Gipfels steigend versuchte ich, bereits singend, mich
in ihre Seelenverfassung einzuleben. Es befreite sich dabei viel Schmerz,
ich kam zu ihrem innerlichen Wesen und einige geistige Wesen konnten ihr
mit Hilfe meiner physisch-ätherischen Anwesenheit helfen wieder auf
ihren Entwicklungsweg zurückzukehren. Dabei fielen als erstes die
sie umgebenden Ufowesen wie Schalen ab, was in der Lebenswelt wie dumpfes,
ins Unterphysische gefallenes, in Stücke brechendes Metall klang.
Diese Wesen waren zwar darüber nicht sehr froh, waren aber doch von
ihrer Gebundenheit an den Platz befreit worden. Meine Erfahrung dabei
war, dass diese Wesen wenig Wirkung auf einen haben, wenn man keine Furcht
hat, oder diese Furcht aus dem Herzen halten kann, und ihnen wirkliche
Seeleninhalte anbietet so wie wir es taten mit dem Singen der Farben.
Sie waren auch eingefangen und von Ahriman gesandt worden. Engelerfahrungen in Organisationen Ich schlief einmal im Büro
eines befreundeten Therapeuten, der mit seinen unterschiedlichen Tätigkeiten
in einem zum Arbeitsraum umgestalteten Stall eine Praxis eröffnen
wollte. Am vorherigen Tag hatte dort eine Sitzung von Familienkonstellationsarbeit
stattgefunden, in der bei einem der Teilnehmer starke dämonische
Kräfte befreit worden waren, die dann nicht gut aufgelöst wurden
und noch immer dort herumirrten. Diese besuchten mich nachts und versuchten
mich zu erschrecken. Nachdem ich sie aus meinem Körper heraus und
einigermaßen zur Ruhe gebracht hatte, kam dort, so wie ich das innerlich
wahrnahm, von hinten ein reptilartiges männliches Wesen auf mich
zu, ganz vorsichtig, ganz zart, das mich gerne kennen lernen wollte. Ich
habe es seinen Weg gehen lassen, und konnte es ein wenig beobachten. Es
war ein sanftes Wesen trotz seiner etwas merkwürdigen und knotigen
äußeren Erscheinung. Es war dennoch dünn und licht in
den Farben. Beim Reflektieren über ihn am folgenden Tag wurden seine
charakteristischen Eigenschaften deutlicher. Dabei wurde es mir klar,
daß ich es hier mit einem jener Engel zu tun hatte, die mit Ahriman
(dem biblischen Satan) schicksalsverbunden waren während dessen und
Luzifers (biblisch: der Teufel) Revolte gegen die göttlichen Mächte.
Aus diesem Grund wurde er, nachdem der Kampf in den Geisteswelten verloren
worden war, mit diesen Gegenmächten auf die Erde verbannt. Jetzt
war er der führende Erzengel der Praxis hinter diesem Therapeuten
und konnte auf diese Weise einen Entwicklungsweg gehen. Er wünschte,
mich kennen zu lernen, weil ich vermutlich zukünftig einiges mit
diesem Therapeuten und seiner Initiative tun sollte. Es wurde mir hierdurch
auch klar, dass alle Erzengel, die Menschengruppen führen, zu dieser
gefallenen Gruppe von ahrimanischen Erzengeln gehören, die folglich
in jeder menschlichen Organisation arbeiten. Es ist dabei wichtig wie
wir uns organisieren und verhalten. Mir war bereits bekannt, unter anderem
von Forschungen des NPIs (einer holländischen Betriebscoaching Organisation),
dass Mitarbeiter eines Betriebs (in einem Fall war das DSM, ein holländischer
Minenbetrieb) häufig den führenden Geist als Drachen oder reptilartig
wahrnehmen. Auch kannte ich die Äußerung des Shell-Managers,
dass sich wenig ändern würde, wenn er etwas tue, weil er sich
wie auf dem Rücken eines langsam und träge sich fortbewegenden
Brontosaurus fühle. Fossile Reptilien stammen aus der Zeit, in der
das Rohöl entstand, geologisch also im Jura (6. Lemurische Kulturepoche3);
dies ist eine Auswirkung der zweiten unterirdischen Schicht, der sogenannten
Wassererde, im Physischen, welche die Merkursphäre in der Erde umgestaltet
und reflektiert. Aus der tatsächlichen Merkursphäre wirken die
Erzengel inspirierend auf Gruppen von Menschen ein; in Betrieben erscheint
also eine Spiegelung dieser gefallenen Erzengel, die als reptilartige
Wesen im Bewusstsein auftreten.
Wir Menschen sollen langsam
auf individuelle Weise die Organprozesse lenken lernen, damit der Schutzengel
sich von diesen Aufgaben zurückziehen kann. Die Atmung können
wir teilweise schon selbst regulieren, einige Menschen können ihren
Pulsschlag bereits bewusst beeinflussen, aber viel weiter sind wir heute
im allgemeinen noch nicht. In unserer Verdauung herrscht jetzt noch Ahriman2
; ihn erlösen wir, indem wir selbst die Verdauungsprozesse regeln
lernen. Wir werden dann so wie jetzt die Ameisen, Termiten oder Bienen
organisiert sind. Jede Gruppe unterschiedlicher Tierchen - bei den Bienen
sind dies Arbeiterinnen, Soldaten, Drohnen, Königin - bildet ein
Organ des geistigen Ich-Wesens, das das Bienenvolk führt. Diese spezialisierten
Tiergruppen bilden also seine untereinander locker zusammenhängenden
Organe. Die Ameisen zum Beispiel haben häufig auch noch Betriebsläuse
als ‘Vieh’, die sie melken, ähnlich wie wir auch einige
wesensfremde Elementale in uns aufnehmen können. Wir müssen
uns letztendlich mehr vom Physischen ablösen und unsere Organprozesse
mit anderen Wesen bevölkern lassen, welche wir dann im Körperlich-Ätherischen
durch unsere bewußt gewordenen Organprozesse lenken können
(unser Bewusstsein lebt im Astral- oder Seelenkörper). Jetzt schon
bildet sich durch unsere Ausatmung ein Wesen, das zwar noch wenig ausgebildet
ist, aber das auf einer folgenden Entwicklungsrunde von unserem vollständigen
Kosmos, welcher Vulkanzustand der Erde3 genannt wird, eine Entwicklung
als Mensch machen kann wie wir es jetzt tun. Rudolf Steiner nennt diese
in der Wärme ausgeatmeten Wesenskeime Menschenphantome. Wenn wir
Natur und Technik beobachten und damit arbeiten, nehmen wir die darin
lebenden Elementarwesen in uns auf und verarbeiten sie zu unseren Ideen
und Vorstellungen. Wenn wir ausatmen, verbinden diese sich mit den keimhaften
Menschenphantomen, die wir jetzt bereits bilden: wir lassen also die in
den Phänomenen beobachteten Elementarwesen in diese zukünftigen
Menschen einfließen. Es sind gerade diejenigen Wesen, die unsere
Organprozesse bevölkern, die wir durch unser Denken umgestalten können.
Wir bilden für sie das zusammenfassende Ich-Wesen, den Geist. Folglich
können wir mit diesen Wesen einen Entwicklungsweg gehen, wenn wir
uns mit Natur und Technik verbinden. Tut ein Teil das nicht, gehen die
Entwicklungsmöglichkeiten für sie und für uns verloren,
was sich dann in der Kultur wie eine Art von Krebswucherung ausdrücken
wird, eine total verhärtete Erscheinung, die nicht mehr diese Möglichkeit
zur Entwicklung haben wird. Weit entfernt ? - Unsere ganze Kultur ist
bereits von jenen sklerotischen, geschwürartigen Tendenzen durchdrungen.
Ein Beispiel sind die ‘Moloche’, welche multinationale Betriebe
aus sich selbst bilden. Ein anderes Beispiel die politische Beschlußfassung,
die als eine ‘Schildkröte’ meistens viele Jahre hinter
den Tatsachen her stolpert.
Möglichkeiten mit Natur- und Technikwesen zu arbeiten Für Naturwesen in Landschaftstempeln
können wieder neue Angriffspunkte geschaffen werden, worin sie sich
verankern können. Das heisst: Es können neue Landschaftstempel
mit ihren drei Angriffspunkten gegründet werden, wobei möglichst
von vorhandenen Bestandteilen des ursprünglichen Landschaftstempels
ausgegangen werden sollte.7 Die Naturwesen können sich an die neue
Situation anpassen. Ausser der teilweisen Zerstörung ihrer ursprünglichen
Landschaftstempel durch den Menschen sind auch viele neue Elementarwesen
der unterirdischen Schichten freigekommen, weil Christus die unterirdischen
Schichten nacheinander durchquert und meistert.8 Dazu habe ich eine Arbeitsmethode
ausgearbeitet, in der die Gründung der Landschaftspunkte in Zusammenhang
mit den unterirdischen Sphären und deren Auswirkungen im Guten geschieht.
Das sind Rituale mit Bildformung, dem Modellieren von Tonerdeskulpturen,
mit denen wir der Landschaft etwas einfügen und ihr das wünschen,
was fehlt, sowie mit Bewegung, Gesten, Musik und verdichteten Worten. Die Erzengel hinter menschlichen Organisationen (Reptilien) können wir durch unsere Gemeinschaftsbildung innerhalb von Organisationen in die geplante Entwicklung zurück bekommen. Dafür sollten diese auf die Prinzipen von Freiheit im geistigen und kulturellen Leben, Gleichheit im Sozialen und Brüderlichkeit im Wirtschaftlichen gegründet werden. Auf organisatorischer Ebene bedeutet dies Freiheit von Forschung und Unterricht, Gleichheit in der Behandlung, also Einsicht in Management und Administration, gute Umgangsformen und eine Entschlussbildung innerhalb eines Rates. Darin sollte sich jeder Teilnehmer in gleichem Maße einbringen können, aufgrund der Gleichheit und Brüderlichkeit wie in der Verwaltung und beim Austausch von Gütern. Dies kann durch die Bildung von Assoziationen und Strömen von ‘warmem Geld’ innerhalb der Verbrauchs- bzw. Produktionseinheiten geschehen.9 Dann können die Erzengel neben ihrer Entwicklung innerhalb der Organisation (sie entwickeln die Fähigkeit des Inspirierens) auch die Liebe / bewusste Wärme in sich aufnehmen und sich so von Ahriman und Ahriman von sich selbst erlösen. Sie können dann wieder im regulären Entwicklungsstrom mitkommen . Nicolaas de Jong hat in seiner eigenen Zeitschrift Bruisvat publiziert (The Roaring Kettle, www.bruisvat.nl) und daneben in der Zeitschrift Lazarus. Übersetzte Artikel und über seine Arbeitsmethoden siehe unter www.runework.com. Bemerkungen: 1. Technik ist jedes Ding,
das wir als Verlängerung unseres Körpers verwenden damit wir
beabsichtigte Dinge besser tun können. Das beginnt schon bei einer
Stange oder einem Stein.
Zurück nach oben Bruisvat 6, Winter 2001- 2002 Unbewältigtes Karma in der anthroposophischen Bewegung Klingsor und der umformende Weg durch das Böse von Nicolaas de Jong In der letzten Ausgabe des
Bruisvat wurde auf die nicht tatsächlich Wirklichkeit gewordene Dreigliederung
in der Gesellschaft und einige Ursachen davon eingegangen, wozu auch die
internen Spannungen in der anthroposophischen Bewegung gehören. Nun
soll auf einen Teil des Karmas innerhalb des Vorstands der Allgemeinen
Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) eingegangen werden, weil dies notwendige
Konsequenzen für die heutige Zeit hat, ungeachtet der Tatsache, dass
dies nicht oder kaum angeschaut wird. Es ist ein bitterer Brocken, der
darauf Einführung In meinem Buch „Esoterisches
Christentum bis heute“ (1) sind einige umfassende karmische Linien
von Menschen nachgezeichnet, die den ersten Vorstand der neu ausgerichteten
Anthroposophischen Gesellschaft (1923) bildeten und die sich, jeder seine
eigene Strömung repräsentierend, sich mit den durch Rudolf Steiner
gestifteten neuen Mysterien verbunden haben. In dem Buch ist skizziert,
dass Rudolf Steiner damit vier Hauptströmungen der Menschheit und
auch deren Hauptvertreter zusammengeführt hat. In diesem Artikel
geht es hauptsächlich um die Person Albert Steffens, Vorsitzender
nach Steiners Tod 1925 bis zu seinem eigenen Tod 1964.(2) Namentlich dieser
ist wichtig, da besonders er der Anthroposophischen Bewegung als ganzer
einen einseitigen Stempel aufgedrückt hat, deren Auswirkungen bis
heute noch sichtbar sind. Dies geschah sowohl dadurch, dass er in seinem
Sog eine Schleppe von mit ihm karmisch verbundener Menschen mitnahm, als
auch durch eine Sichtweise, die recht dominant geworden ist. Viele Menschen
gehen dagegen an und geben innerlich auf. Inkarnationslinien Steffen ist eine Individualität, die mehr oder weniger bewusst (d.h. aus seinem höheren Ich heraus) den Weg des Bösen gegangen ist und danach versuchte, Schritt für Schritt den Weg zurück zu finden. Dabei hat er einen Gegner, der ihm auch jedesmal wieder als der komplentäre Teil eines Paares gegenübersteht. Als er das erste Mal vom „Guten“ abgewichen ist, war er König Saul im Jüdischen Volk. Da handelte er einmal nicht nach dem Sinn von Jehova. Er sollte nämlich ein Volk besiegen ohne das Kleinvieh und die Frauen zu entführen. Als er dies dennoch tut, muss er abtreten, wie Jehova ihm durch den Propheten Samuel mitteilt. Das macht ihn rasend und er versucht auch einige Male seinen zukünftigen Nachfolger, den harfespielenden Hirten David zu töten. Schließlich stirbt er im Kampf, nachdem sich sein Bewusstsein Stück für Stück mit Beschwerde und Hass verfinstert hatte. Es ist befremdlich, dass David ähnliche Fehler macht, aber davon wird gesondert berichtet. Das kann auch nur logisch klingen, wenn man dahinter eine andere Führung annimmt, als nur von den reinen Tatsachen auszugehen. Nächstes Mal kommt er
als der letzte Rabbi alten Stils wieder, der den Essenerorden leitet.
Sein Zur Zeit des Christus kommt
Steffen als dessen erster esoterischer Schüler zurück:(4) Stefanus,
später der erste Märtyrer. Dieser war innerlich schon weit entwickelt
und hatte „das Gesicht eines Engels“, gemäß der
Bibel. Jedoch, vor dem jüdischen Rat stehend, entfacht er in fanatischer
Weise einen Aufstand und stachelt die Gemüter stark auf, um darauf
hinzuweisen, dass die Juden Gottes Sohn getötet haben und deshalb
schuldig geworden sind. Es scheint, als ob er sich eine ruhmreiche Heldenrolle
zugedacht hat, indem er sich für den Christus hat steinigen lassen;
jedenfalls scheint es so zu sein, dass er dies willentlich und bewusst
beabsichtigte. Die Folge war jedoch, dass dies der Auslöser für
die Christenverfolgungen Das nächste Mal, im 4./5.
Jahrhundert(5) kehrt er als der mittelamerikanische Herrscher und später
gottähnliche Taotl zurück, der als Schwarzmagier bekannt war
und den besiegten Menschen die Herzen herausschneiden ließ. Sein
Bewusstsein ist dann von Hass überschwemmt worden, entstanden aus
der Verbitterung über das Nicht-Annehmen seiner Opfer, eins nach
dem anderen, durch die „guten“ Kräfte und Wesen unseres
Kosmos. Hier wird er durch einen anderen besiegt, dem aus dem Osten kommenden
Quetzalcoatl (geflügelte Schlange), der ihn schlägt und die
Indianer schreiben lehrt.(6) Damit wurde gewährleistet, dass die,
sich im allgemeinen in östlicher Richtung inkarnierenden Menschenseelen,
nicht
Quetzalcoatl In einem folgenden Leben, im 9. Jahrhundert, kommt Steffen als Klingsor zurück. Er versucht bei den Gralsrittern Anschluss zu finden, wird aber auch hier wieder abgewiesen, weil er sich nicht der Keuschheit unterwerfen wollte. Er wurde nämlich durch einen Ritter entmannt, der ihn im Bett mit seiner Frau antraf. Die Bitterkeit durch diese beiden Erlebnisse bringt ihn dazu schwarze Magie auszuüben, wobei er ein Netz von seinem Kastell in Sizilien aus spinnt, welches Ausläufer über ganz Mitteleuropa hat. Ein Teil des führenden Adels wurde dadurch in seiner Habsucht eingefangen und konnte so das Gralsgeschehen nicht aufnehmen. Seine Macht wurde durch Gawain gebrochen, einer der Ritter von König Artus. Daraufhin konnte doch ein großer Teil des damals führenden Adels in Europa die Eroberung des Grals durch Parzifal innerlich mitvollziehen.
Philips der Schöne Wiederum ein Leben später, im 14. Jahrhundert, ist er Philip der Schöne, König von Frankreich, der in den Mönchs-Ritter-Orden der Templer eingeweiht werden wollte, hauptsächlich deshalb, weil er auf die Güter und reichen Besitzungen dieses Ordens aus war. Er wurde nicht zugelassen. Nachdem er einen Schattenpapst in Avignon eingesetzt hatte, der nach seiner Pfeife tanzte, ließ er die Leitung der Templer anklagen, foltern und aus falschen Gründen verurteilen und ihren Orden verbieten, so dass die Besitzungen dem Staat zufielen (zumindest in Frankreich). Während dieser Folterungen wurde Ahriman (der biblische Satan) auf eine objektive Art mit den menschlichen Leiden verbunden; es ist das Phänomen, dass sich Wesen, d.h. Dämonen, bewusst mit einer tiefen Form des Bösen verbinden: das Genießen von Folterungen und dem sich-selbst-daran-weiden.(7) Ignatius de Loyola (1491 – 1556) In einem darauffolgenden Leben war er Ignatius von Loyola, ein spanischer Heerführer, der auf dem Krankenlager in Folge seiner Verwundungen Bilder des Christusheeres bekam, darauf seine militärische Karriere aufgab und dem Mönchsorden der Jesuiten beitrat. Der Einweihungsweg, den er innerhalb dessen entwickelte, führte u.a. zu Bildern der Wirksamkeit des Bösen, welches die Seele des einzuweihenden Mönches erschrecken konnte, und danach zu Bildern des Kampfes dagegen durch die Christusanhänger. Das machte die Mönche noch fanatischer, immer das Böse ausserhalb sehend oder schiebend und immer auf der Suche nach dem Sündenbock, mit allen daraus folgenden Inquisitionen (die übrigens nicht durch ihn begonnen wurden). Auch ist typisch für Jesuiten, dass sie dazu neigen mit zweierlei Maß zu messen; sie tragen innerliches Wissen oft aus den Bildern, die sie bei ihrer Einweihung gesehen haben mit damit verbundenen Erklärungen, aber tragen nichts davon nach aussen. Ihre Ziele liegen in den eigenen, inneren Kreisen (wovon auch der Vatikan Kenntnis hat), sind aber für Aussenstehende verborgen. Nach aussen haben sie ein anderes Verhalten mit einer sicheren Willensführung (man kann dies auch Manipulation nennen). Doch ist hier, was die Individualität von Steffen betrifft, ein zweiter Schritt zurück zum Guten zu erkennen; der erste ist jener, als Klingsor Anschluss bei den Gralsrittern sucht, wenn diese Bestrebungen auch schiefgingen. Als Ignatius stellte er sich und seinen Orden in den Dienst der Kirche und war selbst der Leiter dessen.
Emmanuel Swedenborg (1688 – 1772) Ein dritter Schritt in diese Richtung war sein Leben als Emmanuel Swedenborg, der berühmte schwedische Naturforscher des 18. Jahrhunderts, der mehr und mehr ein Hellseher wird. Seine „Himmlischen Geheimnisse“, in einer Serie von an die zwanzig Büchern verfasst, befassen sich mit Wahrnehmungen von verschiedenen Engeln und deren Botschaften an die Menschen. Dies hat noch einen ziemlich zwanghaften Charakter, wobei der alttestamentliche, mahnende Zeigefinger mehrmals erhoben wird, falls der Mensch nicht auf die Botschaften hört. Es gibt noch wenig Freiheit in seinem Verhältnis zu den Engeln.
Albert Steffen (1884- 1963) Beim vierten Schritt in diese
Richtung, als Albert Steffen, verbindet er sich zusammen mit seinen
Elizabeth Vreede (1979 – 1943) Die allgemeine Mitgliederversammlung von 1935 Zu Steiners Zeiten hatte die
AAG überhaupt nicht das Recht Mitglieder auszuschließen und
Vorstandmitglieder zu benennen. Diese Möglichkeit war durch den Sekretär
und Jurist im Vorstand, Günther Wachsmuth, unterstützt von Steffen
und Steiners Witwe Marie Steiner, Schritt für Schritt bewerkstelligt
worden, indem sie die anfänglichen Satzungsstatuten änderten.
Auch werden Mitgliederversammlungen immer öfter ad hoc einberufen,
wodurch hauptsächlich der schweizerische Anhang von Steffen anwesend
sein konnte. Besonders Steffen rief regelmäßig aus, dass er
die Art und Weise wie andere Anthroposophie betrieben so nicht länger
verantworten könnte und drohte im Lauf der Jahre mehrmals mit Rücktritt.
Er suggerierte damit, unterstützt von Marie Steiner und Günther
Wachsmuth auf Mitgliederversammlungen, dass durch seinen Rücktritt
die ganze Vereinigung in sich zusammensacken würde. Dieses und anderes
hatte zur Folge, dass während der Mitgliederversammlungen immer öfter
eine bestimmte Stimmung mit großen Gemütsbewegungen entstand.
Menschen konnten ausserdem ohne weiteres das Wort ergreifen und, meistens,
persönlichen Tratsch und Nachrede äußern, ohne dass vom
Vorsitzenden Steffen eingegriffen wurde. So musste das besonders I. Wegman
regelmäßig schwer erdulden.(10) Den Höhepunkt bildete die Versammlung von 1935: Der Saal, ausgelegt für 1.000 Personen war mit 1.800 Menschen brechend voll. Die letzte Statutenänderung war fertig (dies betraf noch ein juristisches Hindernis von 1934) und die Abstimmung konnte beginnen. Ergebnis: 1.691 für Ausschluss, 76 dagegen, 53 Enthaltungen. Die überlieferten Erzählungen von dieser Zusammenkunft lassen am ehesten an die Atmosphäre einer totalen Massenpsychose denken. Nach dem Ende dieser und auch der vorangegangenen Versammlungen habem verschiedene Mitglieder rückblickend gesagt das Gefühl gehabt zu haben währenddessen betäubt gewesen zu sein, als ob ihr Gefühl und ihr Wille in eine bestimmte Richtung gezogen wurde.(11) Dass war genau dasgleiche, was Klingsor mit dem Adel Europas im 9. Jahrhundert getan hat. Damit wurde ein Stück Karma zwischen Klingsor und Gawain eingelöst,(12) namentlich der Streit, der bis dahin immer durch letzteren geschlichtet wurde, diesmal jedoch nicht. Das ist ein bestimmter Hinweis auf die Zukunft, wo gut und böse nicht mehr so eindeutig zu unterscheiden sein werden und die Verantwortung dafür beim einzelnen Individuum statt bei leitenden Persönlichkeiten liegen wird.(13) Hier liegt auch ein Stück
einzulösendes und umzuformendes Karma innerhalb der AAG, da Albert
Steffen viele seiner Schicksalsgenossen mit sich mitgenommen hat, die
nun teilweise Schlüsselpositionen in der AAG einnehmen, weil Steffen
und der Menschenkreis, den er um sich versammelt hat, einen bestimmten
Ton für die Gesellschaftskultur gesetzt haben (die lediglich nur
eine bestimmte Gruppe darstellt). Dabei ist auffallend, das die größten
Schreier dazu neigen, die anderen als schlecht oder als Jesuiten abzustempeln,
wahrscheinlich stark ihren eigenen karmischen Hintergrund überschreiend,
da es innerlich schmerzt, wenn man daran erinnert wird eine weniger glanzvolle
Rolle in der Menschheitsentwicklung gespielt zu haben.
1 „Esoterisches Christentum
bis heute“, Rune-Ausgabe 1999 Zurück nach oben
Für Fragen, Anfragen und Bemerkungen, email zu runewerkplaats@hotmail.com |
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